Laubbäume

Bezeichnung: Deutsch  Latein  Norwegisch

großer Salweidenbaum bei sehr starkem Regen am Bachlauf auf Espetveit
großer Salweidenbaum bei sehr starkem Regen am Bachlauf auf Espetveit

 

 

 

 

 

Weide

 

Salix

selje 

 

 

 

 

 

 

Die meist verbreitete Weide auf Espetveit ist die „Salweide“ (Salix caprea).  

Sie ist hier der erste blühende Baum und   somit sehr wichtig für Insekten und die heimkehrenden Vögel. Die Weiden sind zu prachtvollen Bäumen herangewachsen und schmücken den Lauf unseres kleinen Baches.   

 

 

Birken   Betula  bjørk

 

Betula platyphylla wächst überall unter 400m nahezu wie Unkraut. Das Holz ist begehrt als Brennmaterial für den Kamin und recht teuer.

Weiter oben im Gebiet der Hochmoore finden sich häufig kleine bis mittelgroße Moorbirken (Betula pubescens) und oben auf den Plateaus die Gebirgsbirken (fjellbjørk)  

 

Spätherbst mit einer Eberesche im Vordergrund
Spätherbst mit einer Eberesche im Vordergrund

 

 

Eberesche

 oder

Vogelbeerbaum

 

Sorbus aucuparia

 rognebær 

 

 

 

 

 

 

Sie ist wichtig für die durchziehenden Vögel, um vor der langen Reise in den Süden nochmals richtig „aufzutanken“. 

Ihre Beeren leuchten im Herbst kräftig rot.  

 

 

Schwarzerlen   Alnus  svartor

Die Erle wird vom Wind bestäubt. Ihre Früchte werden besonders im Winter weit verbreitet, liegen dann oft auf dem Schnee. Sie sind willkommenes Futter für viele Tiere. Auch unsere Hunde fressen die kleinen zapfenartigen Früchte gerne.

Erlen sind schnell wachsend. Sie können etwas mehr als hundert Jahre alt werden. Es sind oft stattliche Bäume mit fast meterdicken Stämmen. Erlenholz ist sehr resistent gegen Fäulnis und bestens geeignet, Stege oder Plattformen auf Pfählen im Wasser zu errichten. Venedig wurde beispielsweise Großteils auf Erlenpfählen erbaut.

 

 

 

Zitterpappeln   Populus tremuloides  osp

Sie sind schnell wachsend und werden hier oft  mehr als 15m hoch. Sie haben eine besonders attraktive Herbstfärbung, tauchen den Wald in leuchtendes Gold.  

 

 

 

Eichen im frühen Herbst am Teich vor dem Wohnhaus
Eichen im frühen Herbst am Teich vor dem Wohnhaus

 

 

 

 

 

Eiche

 

Quercus

eiketre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie ist hier eher weniger häufig anzutreffen.  

Die Eichen wachsen unter diesen Bedingungen sehr langsam. Sie werden nicht so riesig, wie weiter unten im Land oder im Laubmischwaldgürtel entlang der Südküste.

Wir haben auf Espetveit in der Nähe des Hofes mindestens 50 Eichen, allerdings keine Riesenexemplare. Unsere Eichen werden behütet und landen auf keinen Fall im Ofen!

 

Ganz in der Nähe gibt es den drittgrößten Baum Norwegens, eine Stieleiche mit mehr als 10m Umfang. Sie heißt "Mollestadeika" und steht in der Kommune Birkenes.

 

 

Ansonsten gibt es eher selten:

Rotbuchen  Fagus sylvatica  bøk und Ahorn  Acer  lønn .

 

Kaum anzutreffen sind Linden  Tilia cordata  lind 

Der Welt nördlichste Linde steht in der Kommune"Brønnøy", was recht genau der geografischen Mitte Norwegens entspricht.