Alle Geburten im April werden in Wort und Bild auf dieser Geburtenseite  dargestellt. 

  

18.04.2016 

 

Kiras Zweitgeborene ist in den Schafhimmel gegangen

 

 

Gestern hat

Kira Drillinge geboren.

 

 

 

Die beiden ersten völlig unkompliziert und das dritte Lamm, einen Jungen, mussten wir extrahieren.

 

Die zweitgeborene Tochter von Kira zeigte von Anfang an eine hochfrequente schwere Atmung, die uns nachdenklich stimmte. Auch wollte sie nicht wirklich freiwillig an Mamas Milchbar trinken. Nach 3-4 Stunden zeigten sich keine Veränderungen. die Atmung wurde zunehmend schwerer für die kleine Maus und Mamas Milch interessierte sie nicht. 

 

Gegen 20:00 Uhr lag sie auf dem Stroh und stand nicht mehr auf. Wir gaben ihr Muttermilch über die Sonde, da sie nach wie vor nicht selbst trinken wollte.

 

Der Rundgang um 22:30 Uhr war nicht erfreulich. Die Kleine hatte sich abseits von ihren Geschwistern und der Mamma gelegt und man konnte sie zu keiner Aktivität mehr animieren. 

 

In der Nacht  so gegen 02.00 Uhr lag sie tot in der Box.

 

Es nimmt uns immer sehr mit, wenn wir machtlos daneben stehen müssen und so ein kleines Wesen nicht vor dem Tod bewahren können. Man kann jetzt spekulieren, was die Ursache für das Ableben von Kiras zweiter Tochter war, aber es bringt sie nicht zurück. 

 

Sie war nur ein paar Stunden auf dieser Welt und zieht jetzt sicher schon mit den anderen Schafen und Lämmern, die uns im Laufe unseres Schäfer Daseins begleitet haben, durch den Schafhimmel. 

 

Heute Morgen brachten wir sie in den Wald hinter dem Schafstall und begruben sie unter einer Eiche  kaum 5 m weg von Amond.

 

17.04. 2016

 

Raus an die frische Luft

 

Heute haben die ersten Schafe den Stall verlassen.

 

 

Unsere beiden Böcke Torben und Holger sind auf ihre Herrenweide gekommen.

Unsere jungen Schafdamen, welche nicht gedeckt worden, stehen nun im Ylva-Tal.

Außerdem haben wir Hermine aus dem Stall verbannt. Sie ist nicht trächtig und kann deshalb gut mit den anderen ziehen.

 

Natürlich gibt es noch nichts zu fressen auf den Weiden. Wir füttern Heu 2-3 täglich, je nachdem wie der Appetit der Vierbeiner ist. In der kommenden Woche soll die Sonne scheinen und da wird sich dann sicher auch das erste Grün blicken lassen.

 

 

Der Auszug der ersten Schafe schafft uns Platz für die Mütter und Lämmer. 

 

11.04.2016

 

Amond hat unsere Welt verlassen

 

 

Annas Zweitgeborener lag heute morgen gegen 6:30 Uhr tot in der Box. Äußerlich war nichts zu erkennen. Eine Erklärung für das Ableben des kleinen Mannes haben wir nicht.

 

Gestern erst um 19:40 auf unsere Welt gekommen, musste er sie schon wieder verlassen. Beim Kontrollgang gestern Abend um 23:00 Uhr stand er zusammen mit seinem Bruder bei Mama an der Milchbar und füllte sich seinen kleinen Bauch. Er war ein kräftiger Bursche, der sicher auf seinen vier Beinchen stand und bereits in den ersten Minuten seinen eigenen Kopf hatte.

 

Nun ist Amond nicht mehr auf unserer Welt. Wir haben ihn unter einer kleinen Birke im Wald hinter dem Ylva-Tal begraben. Möge er schnell den Weg in den Schafhimmel finden. 

 

Wir sind unsagbar traurig. 

07.04. 2016 Die Lammzeit hat begonnen. 

 

Suse hat heute am Abend zwei prächtige Mädchen geboren.

Weitere Informationen zu der Geburt von Sara und Siri findet ihr hier.  

06.04.2016

Die ersten Probleme stellen sich ein

 

Die Lammzeit hat noch nicht begonnen doch wir haben bereits Probleme mit Lene und Marit.

 

Lene unser ältestes Schaf in der Herde ist zum vierten Mal trächtig. Sie ist jetzt fünf Jahr alt und es soll die letzte Trächtigkeit für sie sein. Seit mehr als 1 Woche hinkt Lene auf dem rechten Hinterlauf. Wir können nichts am Fuß oder dem Hinterbein finden. Aber es fällt ihr sichtbar schwer länger zu stehen und wenn sie liegt, sich wieder aufzurichten. Wir haben ihr jetzt Calcium oral gegeben in der Annahme, das es vielleicht ein beginnender Calciummangel aufgrund der einschießenden Milch ist. Sie hat ein enormes Euter entwickelt und da ist es gut möglich, das da Calcium verloren geht. Allerdings kann es auch in ihrem Alter auch um eine Beckenlockerung handeln , die ebenfalls mit dem Zeichen einer Lahmheit einher gehen kann. Genau wissen wir es aber nicht. Man kann auch eine Ischalgie vermuten,... tja, vielleicht ist es das und ein Lamm drückt auf den Nerven. 

 

 

Ähnliche Probleme macht Marit. Sie ist eigentlich ein sehr aktives Schaf und sehr penetrant im Durchsetzen und "Kundtun" ihrer Forderungen. Sobald wir uns dem Stall nähern begrüßt sie uns mit lautem Geblöke. Doch seit ein paar Tagen hören wir keinen Laut von ihr. 

 

Sie ist gerade mal 2 Jahre und es ist in diesem Jahr ihre erste Trächtigkeit. Seit gut 4 Tagen liegt sie fast nur noch und frisst gelegentlich. Allein kann sie sich nicht aufstellen, so dass wir sie morgens und abends, wenn wir wieder nach Hause kommen aufstellen, damit sie sich nicht fest liegt. Wir finden sie hin und wieder in einer sitzende Position, wo sie sich aufgerichtet auf ihrem Popo sitz und sich mit den Vorderläufen abstützt. Sie kommt aber nicht allein auf alle Viere. Verdachtsdiagnosen sind ebenfalls Calciummangel oder eine Beckenlockerung, wie man sie häufig bei kräftigen schweren Tieren findet. Na jedenfalls bekam sie auch Calcium oral und subkutan gespritzt (60 ml Calci-kel vet. = Calciumglukonat  20,8 mg/ml ). Ausserdem begannen wir heute mit einer Schmerzmedikation. Wir haben noch die Schmerzpaste (Quadrisol 100mg/ml = Vedaprofen 100mg/ml + Propylenglykol 130mg/ml), die eigentlich für Szindi gedacht war, als es ihr im Januar 2015 schlecht ging. Marit bekam 2ml als Aufsättigungsdosis. Wir werden ihr in den kommenden Tagen jeweils 1 ml alle 12 Stunden verabreichen. Mal sehen wie es wirkt.  

 

Wir werden sehen, wie die Symptomatik sich bei beiden trächtigen Schafen entwickelt. Natürlich ist es keine gute Ausgangssituation für eine Geburt, wenn bereits vorab Problem mit dem Muttertier auftreten.  

 

 

 

 

03.04.2016

 

Es kann los gehen, … wir sind bereit.

 

 

Heute sind die letzten Vorbereitungen für die Lammzeit abgeschlossen worden.

 

 

 

Die „Jungdamen“, welche nicht gedeckt wurden, haben wir auf alle Boxen verteilt. Dementsprechend kamen nach hinten links in die Box 4, vier von den trächtigen Schafen. So können wir die Lammboxen besser ausnutzen und sind entsprechend variabel.

 

Natürlich war es für unsere kleinen Mädels nicht so einfach, sich in der jeweils neuen Box mit den älteren Schafen zu arrangieren. Dalisa, jetzt in der Box 3, wurde von Hermine und Anna regelrecht gemobbt und hatte es nicht so leicht ein ruhiges Eckchen für sich zu finden. Camilla und Martina stehen in der Box 1. Sie hatten es mit den Schwangeren dieser Box etwas leichter. Gretel und Reni sind in ihrer Box 4 geblieben und bilden augenblicklich eine Wohngemeinschaft zusammen mit Dina, Moni, Flame und Karo. In Box 4 ist es die kleine Dina, die hier den „Max“ heraushängt und die beiden Kleinen hin und her schubst. Kela steht mit in der Box 2 und scheint nach ein paar Minuten, des Zurechtweisens endlich von den älteren Damen als neues Wohnmitglied akzeptiert zu sein.

 

Nun gut, das „Jungvolk“ und Hermine werden sobald das Wetter es erlaubt und das nachgewachsene Fell ausreichend Schutz gegen Regen und Kälte bietet, den Stall verlassen. Auch ziehen dann auch Holger und Torben, unsere beiden Böcke, auf ihre Herrenweide.

 

Ab 07.04. ist immer einer von uns auch am Tage zu Hause. Der 10. April ist der Stichtag, doch aus der Erfahrung der vergangenen Jahre , wissen wir, dass es gut ein paar Tage vorher losgehen kann.

 

Es wird wieder eine Menge Bilder von den neugeborenen Lämmern geben. Jede Geburt wird ausführlich durch den Geburtsbericht dokumentiert.

 

Es wird sicher spannend, so wie in jedem Jahr. Drücken wir die Daumen, dass die Lammzeit ohne großen Komplikationen für die werdenden Mütter und die erwarteten Lämmchen von statten geht.