01.12. 2013 Jetzt geht`s los

 

Ab heute dürfen Torben und Holger zu Besuch zu den Damen. Alle sind ganz aus dem Häuschen. Unsere beiden jungen Böcke sind nicht unbedingt das , was man einfühlsam nennt.

Erst glaubten wir, dass die beiden Buben vielleicht noch zu jung sind, um überhaupt „ihren Mann zu stehen“. Seit heute aber müssen wir unsere Meinung revidieren. Wie auf Kommando starteten die beiden Böckchen durch. Sie besprangen alles, was ihnen in die Quere kam. Torben hatte gleich eine Auseinandersetzungen mit Laila. Sie zeigte ihm erst einmal,  wie es da ,läuft in den Gemächern der Frauen. Der kleine Mann hatte allerhand einzustecken, bis endlich Klara, eine von unseren älteren Damen, den Jüngling unter ihre Fittiche nahm und ihn ganz in Ruhe gewähren ließ. Maila, die die Box gewechselt hat, um mit von der Heiratspartie sein zu können, war nicht abgeneigt mit Torben zu turteln. Aber „heiraten“ , nein, das geht ihr dann doch zu schnell.

 

Unser Holger ist völlig ungestüm und Dank unserer Inkompetenz, Hänschens Nachfolger.

 

Inkompetenz?

Ja,...Holger hat nur einen Hoden und wir Laienschafhalter hatten das nicht bemerkt. Wir schauten mehr nach Größe, Zeichnung und Agilität,... tja auch wir lernen täglich.

 

Na jedenfalls ist Holger wie ein Draufgänger in die Frauengemächer und hat das gesamte Damenteam in Box 1 so richtig aufgemischt. Keiner der dort wohnenden Schafdamen ist zur Zeit an dem kleinen Mann interessiert und so musste er einige derbe „Schläge" einstecken, ohne wirklich zum Erfolg zu kommen. Aber alles nicht so schlimm. Es ist keine Zeit im Verzug, da Holger in dieser Wohngemeinschaft die gesamten 3 Wochen stehen wird.

Mit Geduld und Spucke wird es schon gehen. Und auch der eine Hoden dürfte bei nur 6 Schafdamen kein wirkliches Problem werden. Es ist sicher genug für alle da.

 

Wir werden allerdings nicht die ganzen 3 Wochen der geplanten Deckzeit daneben stehen und unseren Schafen gut zu reden.

Torben wird zwischen den Boxen 2 und 4 wechseln, um so die Chance zu bekommen, bei allen, ihm angetrauten Mädels anzubandeln.

 

Wir lassen uns überraschen, so wie in jedem Jahr.

Beeinflussen können wir ohnehin nichts, wenn man die kleine Panne mit dem "Einhoden" außen vor läßt.

 

Die Natur bestimmt hier und nicht wir.