10.07.2010 Unsere Lämmer ziehen um


 

 

 

 

 

Quetschi, Emil und Dreizehn haben Langeweile.

Es ist nichts mehr los im Lammkindergarten und wenn man den Kinderschuhen langsam entwächst und jugendliche Treter tragen will fängt man an Unsinn zu machen. So stänkert Dreizehn ständig mit Quetschi und meint dass er nun alt genug ist um eine echte Freundin zu haben. Auch Emil hat keine ruhe mehr vor ihm. Ständig mischt Dreizehn die Truppe auf und wenn keiner auf ihn reagiert wird sich eben am Lammhaus ausgelassen. Ständig zuppelt er an den Schafglocken, welche außen am Lammhaus hängen. Auch einige Kanten und ecken am Haus mussten seinem Knabberdrang genüge tun.Der Kindergarten ist einfach zu öde für die Drei geworden. Also haben wir beschlossen neues Land zu erschließen und der Abenteuerlust unserer drei Waisenkinder freien Lauf zu lassen. Es geht auf die große Weide mit einem Bach, einem Teich viel Bäumen und Gestrüpp sowie einige größere Gruppe von Felsbrocken. Wenn da nicht das Lammherz höher schlägt.

So luden wir das Lammhaus auf die Skuffer des Traktors und hoch auf den Berg ging es. Das Haus war nun endlich auf der großen Weide und schon hatte die Abenteuerlust unsere tapferen drei Lämmchen verlassen. Erst die Wanderung des Milcheimers in Richtung Lammhaus konnte die Drei überzeugen, dass es an der Zeit ist den Sprung in die große weite Welt zu wagen.Die erste Reaktion der Drei war schnell zu ihrem Häuschen zu laufen, den Milcheimer leer zu trinken und dann husch ins Häuschen zum Mittagsschlaf. Der Drang in die Freiheit hatte Dreizehn, Emil und Querschi schnell wieder verlassen. Zuhause ist eben zu hause auch wenn es sich hierbei nur um ein Lammhaus handelt.