.....Miss Marpel war das klügste Schaf von ganz Glennkill.


Manche behaupteten sogar,

sie sei das klügste Schaf der Welt.

Doch niemand konnte das nachweisen. .... 

                                                     (aus „Glennkill“ von Leonie Swann)     

                                              

Das Schaf ist eines der am weitesten verbreiteten Haustiere. Man findet es in allen Landstrichen auf der Erde. Domestiziert wurde es vor ca. 11.000 Jahren aus dem Mufflon in der Gegend des heutigen Iraks.

Schafe sind Herdentiere und haben ein starkes Zusammenhörigkeitsgefühl.

Bei den Wildschafen leben die Weibchen in Gruppen mit den nicht geschlechtsreifen Jungtieren. Die jungen Böcke schließen sich in eigenen Gruppen zusammen und die erwachsenen Männchen ziehen als Einzelgänger umher und stoßen nur zur Paarungszeit zur Herde.

Schafe gehören zu den Wiederkäuern und können ungefähr 20 Jahre alt werden.

 

Wir haben seit August 2008 unsere eigene kleine Schafherde. Wir starteten mit zunächst 5 jungen Schafdamen und inzwischen sind es 28 Schafe, darunter 2 Böcke, Torben und Holger.

 

Wir haben uns für eine Rasse entschieden, die es noch nicht so lange als registrierte oder besser ausgedrückt, als im Herdenbuch betreute Rasse existiert. 

Es sind die Zwartbles-Schafe, auf norwegisch “blæset sau“, genannt.  


Im Sommer von  Mitte Mai bis  Mitte Oktober ist unsere ganze Herde auf unserer Wiese.

 

Ab Oktober wird es ungemütlich draußen und die Wiesen bieten kein Futter mehr. So kommen alle in unseren modernen, hellen und sauberen Schafstall.

 

 

Unsere beiden Böcke stehen in je einer Einzelbox. Die Schafsdamen sind  zu je 6 Schafen in einer Box untergebracht. So haben alle genügend Platz und es gibt keine Streitereien bei der Fütterung. Die Schafe bekommen 2x täglich Kraftfutter und dazu Heu bzw. Gras welches in Rundballen gelagert ist.

Wir füttern morgens bevor wir zur Arbeit fahren so gegen 05:45 Uhr und abends zwischen 17:00 und 18.00 Uhr gibt es Abendbrot. Eine zusätzliche Nachtmahlzeit verabreichen wir zwischen 21:00 und 22:00 Uhr. Allerdings erhalten unsere wolligen Vierbeiner am späten Abend nur Raufutter, so dass sie gut über die Nacht kommen. Natürlich bekommen unsere Schäfchen, wenn wir am Tage zu Hause sind und das ist meist am Wochenende, oft noch eine Extraration Heu, so um die Mittagszeit. Es ist wie bei den Menschen, ... am Wochenende lassen wir es allen richtig gut gehen.

 

Übrigens, alle unsere Schafe haben einen Namen und da jedes Schaf seine eigene Zeichnung (Blesse) hat, können wir sie gut auseinander halten.

 

Unsere Schafe prägen natürlich unsere Leben auf Espetveit. Unsere "täglich Brot" mit ihnen und die damit verbundenen Erlebnisse findet ihr jeweils in der Rubrik Aktuelles im Tagebuch. 

Wollt ihr ausschließlich unsere Leben mit unseren Schafen verfolgen so findet ihr eine Zusammenfassung der aktuellen Ereignisse hier.


Das wichtigsten Ereignis in unserer Schafherde, das Ablammen, ist auf der Seite Lammzeit beschrieben. Alles was im Zusammenhang mit dieser Zeit steht, angefangen vom Einstellen der Schafe bis zum Gang auf die Sommerweide , findet ihr auf der "Lammzeit-Seite". 

 

Zu den tollen Bildern unserer Schafherde geht es hier.