14.02. 2012 Neele ist eine „Schißhose“

 

Heute war ein ganz normaler Tag. Ralf ist morgens zur Arbeit und wir Frauen haben die Arbeit auf Espetveit erledigt.

 

Am Morgen gab es nochmal Schnee und deckte alles mit einem neuen Weiß ab. Den ganzen Vormittag hat Neele mit mir herum gestänkert, so dass Liane immer mal wieder Neele auf die Nase stupsen musste, damit sie mich zufrieden lässt. Ich hatte nämlich keine Zeit für solche Sachen, denn ich erkundete die Umgebung rund um die Gebäude ,... und zwar ganz alleine. Ich hatte überhaupt keine Angst, so ohne Begleitung herum zuziehen. Liane meinte nur, dass ich mir das gar nicht erst angewöhnen sollte, mit den Erkundungstouren, denn das kenne sie von Ylva, die auch immer interessiert war etwas Neues zu entdecken.

So nahm sie uns alle Drei mit in den Schafstall, da hier angeblich Einiges zu erledigen war. Das kam mir gerade recht. Zusammen mit Neele sprang ich gleich in den Strohhaufen. Hier konnten wir nach Herzenslust toben. Anouk hat erst mit uns geschimpft, aber dann auch mitgemacht. Wir drei hatten einen Riesenspass zusammen.

 

Auf unserer Bergtour am Nachmittag trafen wir Gorm  den Berner Sennenhund vom Hüttenvolk. Kaum hatte Neele ihn entdeckt, wollte sie sofort auf Lianes Arm. Die hat richtig gejault und war ganz aufgeregt. Ich glaube , die hatte so richtig '“Schiss“ vor Gorm. Aber ich nicht!!! Gorm kam immer näher und da fing ich an zu bellen. Ich wollten nicht, dass der zu uns kommt. Anouk lief ihm entgegen und schimpfe zusammen mit mir. Aber Gorm wollte unbedingt an uns Kleinen herum schnuppern. So nahm Liane mich auch noch auf den Arm und stiefelte mit uns Beiden auf den Berg. Nach halber Strecke lief Gorm zurück und wir konnten den restlichen Weg hoch auf den Berg alleine laufen. Tja, und Neele blieb die ganze Zeit auf dem Weg. Sie wollte heute einfach nicht mit mir auf Erkundungstour in die Büsche springen. Die dachte sicher, dass Gorm wieder zurück kommt und vor dem hat sie richtig Angst, … glaube ich. Damit war unser Spaziergang heute nicht so interessant für mich. Mit Anouk konnte ich nicht mit laufen, die ist ja so super schnell. Außerdem habe ich immer noch einen Heidenrespekt vor ihr.

 

Jetzt ist es draußen sehr windig. Es ist richtiger Fön, sagt Liane und die Temperaturen liegen knapp über Null. Wir dürfen jetzt nicht mehr alleine draußen sein. Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass die Dächer ihren Schnee „abwerfen“ und wenn wir da drunter stehen und die Schneelawine rutscht vom Dach, sind wir Matsch … und zwar alle!

 

So müssen wir uns heute Abend im Haus aufhalten. Na, ja da haben wir auch genügend Platz um zu toben.

 

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