08.02.2012


„Ich glaub`,

jetzt hab ich`s … „

 

Leute, was soll ich sagen, …

heute war ein wundervoller Tag.


Will auch gar nicht um den heißen Brei herum reden,

… ich kann`s. !!!

  

Was ? ..., na das mit der Klappe, … mit der Hundeklappe in der Grovkjøkken.

 

Die Sonne hat wieder geschienen und bereits am Morgen war die erste "Klappenübung" angesagt.

 

Ein paar aufmunternde Worte und die richtige Motivation in Form von Hundefisch haben`s gebracht. Ich kann alleine raus und rein durch die Hundeklappe, ohne dass extra ein kleiner Schlitz oder irgendwelche andere Hilfen notwendig sind. Aber ich habe da meine eigene Öffnungsmethode.

 

Mit dem Kopf die Klappe aufdrücken, … nein,danke der Schlag gestern an den Kopf hat mir gereicht. Ich lehne mich mit meiner linke Schulter gegen die Hundeklappe und diese öffnet sich einen kleinen Schlitz breit. Dann stelle ich mein linkes Vorderbein in diesen Schlitz und schiebe nun mit dem Kopf die Klappe auf. Danach rutsche ich dann mit dem Rest durch. Ganz einfach und vor allem sicher. So bekomme ich die Hundeklappe nicht mehr mit voller Wucht an meine kleine Schnute. Wenn ich das noch mal erlebe, sehe ich vielleicht aus wie ein Breitmaulfrosch... und dabei bin doch ein kleines dickes niedliches rotes Mini Aussie Mädchen.

 

Tja, so ist das mit der Hundeklappe, ich hab`s begriffen. Ich kann es nur noch nicht so schnell wie Neele oder sogar so super schnell wie Anouk. Aber das ist auch nicht wichtig. Entscheidend ist, dass ich es kann. Wenn es draußen stürmt und schneit gehe ich einfach in die warme trockene Grovkjøkken.

 

Ansonsten gab es weiter nichts Aufregendes. Da das so prima am Vormittag lief, hatte ich Freizeit am Nachmittag. Zusammen mit Anouk und Neele war ich auf dem großen Pferdeäpfelhaufen hinter dem Pferdestall. Neele und ich haben auch mal bei Szindi und Bandy am Stalleingang geschaut, aber rein haben wir uns nicht getraut.

 

Unseren Berglauf absolvierten wir ohne Probleme.

Bei eine kleinen Extratour abseits des Weges blieben wir regelrecht im Schnee stecken. Liane musste uns beide wieder raus holen. Anouk stand ohne Worte am Wegrand und schaute nur zu, was wir Drei da so schaffen. Und dann kam sie plötzlich angesprungen und hat uns das Ohr voll gebellt. Anouk hätte uns ja warnen können, … aber nein, sie meint, wir müssen unsere Erfahrungen mit den Dingen des Alltags selbst sammeln. Dazu gehört auch auf den Weg zu bleiben, besonders im Winter, wenn viel Schnee liegt.

 

nächster Tag                                                                  zurück