01.09. 2019

 

Bergen… und mein Urlaub geht zu Ende

 

 

Heute ist Abreise. Wir verlassen Gudvangen und fahren nach Bergen. Die Flüge gehen gegen 17:00 Uhr.

 

Noch ein letztes gutes Frühstück im „Langhaus“ , Koffer und Rucksäcke im Auto verstaut und gegen 10:00 Uhr geht es Richtung Bergen.

 

 

Ina hatte die Idee doch noch einen kleinen Schwenker nach Bergen zu machen um uns die weltberühmte „Tyske Brygge“ mal im Original anzusehen. 

 

 

Bergen liegt an der Südwestküste Norwegens.

 

Die umgebende Landschaft ist von Bergen und Fjorden bestimmt, darunter dem Sognefjord, dem tiefsten und längsten Fjord des Landes.

 

 

Das Hafenviertel Bryggen, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist der älteste Stadtteil Bergens und liegt im Zentrum der Stadt.

 

 

Die HANSE , eine Vereinigung niederdeutscher Kaufleute, errichtete im Jahre 1360 im Hafenviertel Bryggen eine Handelsniederlassung, die den Handel in der Stadt 400 Jahre lang kontrollierte.

 

 

 

Im Viertel Bryggen stehen bunte Holzhäuser an der alten Landungsbrücke, die einst ein Stützpunkt der mächtigen Hanse war.

 

 

 

 

Seit dem 2. Weltkrieg, in dessen Folge alles Deutsche in Norwegen recht unbeliebt war, wird die Deutsche Brücke im Allgemeinen nur noch Bryggen genannt.

 

 

 

 

Die vielen traditionellen Holzhäuser machen das Hanse-Viertel zu einem der bekanntesten mittelalterlichen Viertel Norwegens.

 

 

 

 

 

 

Das dicht bebaute Hafenviertel wird von engen Gassen durchzogen, die die langen Häuserreihen voneinander trennen. Im hinteren Teil des Stadtviertels sind einige Keller aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten geblieben.

 

 

Bei unserem Spaziergang durch die schmalen Gassen und engen Passagen des Hafenviertels Bryggen schien die Zeit stehen geblieben zu sein.

 

Es präsentierten sich die alten Häuser und mit Kopfsteinpflaster ausgelegten Gassen wie eine mittelalterliche Kulissen.

 

 

 

Doch dieses Viertel lebt.

 

 

 

Die Häuser mit ihren Hinterhöfe beherbergen viele Geschäfte und kleine private Manufakturen. Schmuck, Leder, Wolle oder Malerei finden durch die vielen Touristen, die durch diesen zentral gelegenen Stadtteil ziehen, ihre Abnehmer.

 

Hier und da sieht man kleinere Gaststätten mit ein paar vor dem Eingang stehenden einladenden Stühlen und Tischen.  

 

 

Auf dem Rückweg zu unserem Auto, welches wir in einem Parkhaus abgestellt hatten, ging es noch über den Marktplatz, der sich direkt am Hafen befand. Hier gab es alles, was so ein Norwegerherz begehrt. 

 

 

Fisch und die verschiedensten Krustentier wie Langusten, Krabben, Krebse, Garnelen, Schrimps und sogar Seeigel lagen in den mit Eis gefüllten Theken aus.

 

 

 

Und alles frisch natürlich…, nichts eingeschweißt oder gar gefroren.

 

Gemüse, Obst und alles was sonst so zu einem Fischgericht gehört, konnte man hier kaufen.

 

 

Die Eßtheken bereiteten jede Mahlzeit frisch zu.

Natürlich dauerte das einige Minuten, aber man konnte hier aussuchen, welche Garnelen oder welchen Fisch man auf dem Grill für sich haben wollte. 

 

 

Bei meinen Recherchen über die Stadt habe ich gelesen, dass der berühmte Komponist Edvard Grieg übrigens auch in Bergen lebte.

 

Leider hatten wir für Bergen nur 1 ½ Stunden zum bummeln.

 

Unsere Rückflüge durften wir nicht verpassen und das Auto musste vorher auch noch abgegeben werden.

 

Ohne frischen Fisch für uns ging es weiter zum Flugplatz.

 

 

 

Pünktlich wie vereinbart lieferten wir das Leihauto wieder ab. Etwas Zeit war jetzt noch und so ließen wir uns in den Sesseln in einem Flughafen-Café nieder. Tja, das war es jetzt. Der Urlaub war vorüber.

 

 

Wir hatten erlebnisreiche und herausfordernde Tage. Der Wettergott war auf unserer Seite gewesen und wir waren in eine phantastische Welt eingetaucht, die wir so schnell nicht vergessen werden. 

Etwas traurig war mir schon zu mute als ich mich von meinen Freunden verabschiedete. Aber die Trennung war nur für ein paar Tage .

 

Am 4. September sollten wir uns schon wieder sehen. Da ist das SG-Treffen in der Schorfheide geplant. Und meine drei Hundemädchen fahren mit.

 

 

Und jetzt, als ich allein auf meinen Flug wartete, der bereits eine Stunde Verspätung hatte ..., freute ich mich auf zu Hause, ... auf Neele, Thyra und Sola.