Lista, Lister, Listalandet

 

Lista besteht eigentlich nur aus dem Leuchtturm, dem Lista Fyr, und den dazu gehörigen Häusern.

 

 

Blick auf Lista Fyr
Blick auf Lista Fyr

 

Der Turm steht am „Ytre Listalandet“, ist 38 Meter hoch und wurde 1833 aus gehauenen Granit gebaut.

 

Der Leuchtturm ist der einzige höhere Steinturm der Region und im Zusammenhang mit der norwegischen Leuchtturmgeschichte als selten anzusehen.


Der Leuchtturm wurde am 10.10.1836 das erste mal gezündet. 1843 wurde vorgeschlagen, dass man zur leichteren Erkennung ihn durch drei feste Lichter ersetzt.

Zwischen 1851 und 1852 wurden zwei neue, dem Ersten gleiche Türme erstellt. Bei der Umgestaltung 1873 wurde der nördlichste der neuen Türme als eigentliches Leuchtfeuer bestimmt.

 

Die beiden anderen Türme hatte man danach abgerissen. Das Abbruchmaterial benutzte man zum Neubau der Leuchtfeuer Svenner Fyr und Feister Fyr.

Da soll mal einer sagen, dass Recycling eine Erfindung unserer Zeit sei!

 


1977 bekam das Lysta Fyr für die damalige Zeit das stärkste Nebelhorn. 1911 wurde die Dochtlampe durch eine Petroleum Lampe ausgetauscht. 1987 wurde das Leuchtfeuer automatisiert.

Küstenblick bei Lista
Küstenblick bei Lista

Seit dem ist dort kein Mensch mehr, der rechtzeitig das Licht anmachen muss. Dafür kommen jährlich über 60.000 Besucher zum Besichtigen.


In den kleineren Gebäuden ist jetzt das Meteorologische und Ornithologische Institut unter gebracht. Hier ist auch ein Informationscenter und die Galerie Lista Fyr.

Es ist auch möglich in dem großen weißen Gebäude zu übernachten. Es gibt dort 2 Ferienwohnungen mit jeweils 7 Schlafplätzen (je 90 bis 100 m2).

 

Hinter dem Leuchtturm, vom Parkplatz aus, geht ein Wanderpfad, der von den Ornithologen angelegt wurde. Die Gegend ist ein Eldorado für alle Ornithologen.

Man kann hier je nach Jahreszeit eine Vielzahl von Vögeln beobachten. Das Seeareal, nahrungsreiche Gewässer und große Ackerflächen sind für die einheimischen und überwinternden Vögeln eine sehr gute Nahrungsgrundlage. Bislang wurden 364 verschiedene Vogelarten registriert. Ebenso beeindruckend ist die Vielzahl an Pflanzenarten.

 

 

 

Lista ist bekannt für seine vielen vorzeitlichen Kultstätten aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit

und wird von Archäologen als das

„älteste Norwegen“

bezeichnet.