Der Folgefonna Nationalpark beginnt unweit der Fv 550 Richtung Utne. Dies ist der Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Folgefonna-Gletscher.

 

Der Folgefonnabreen ist mit 214 km² der drittgrößte Gletscher Norwegens.

 

Der Buarbreen (oft auch Buerbreen geschrieben) ist der Name eines Gletschers westlich der Ortschaft Odda in Norwegen.

Er ist Teil des Folgefonna . Als Buarbreen wird der Teil des Folgefonna bezeichnet, der zwischen den beiden Gipfeln Reinaknuten und Nordbakkenknuten ostwärts in das Buartal fließt.

Er besitzt heute drei klar ausgebildete Gletscherzungen, die über eine Abbruchkante ins Tal fließen und so in die Form eines Talgletschers übergehen.

Die drei Teilgletscher des Folgefonna-Gletschers bilden sich auf Höhen zwischen 1300 und 1400 Metern aus dem Nährgebiet des Buarbreen, welcher 1988 auf 1350 m.ü. M festgelegt wurde.

Die beiden größeren Gletscherzungen werden Nedre Buarbreen und Øvre Buarbreen genannt.

 

Bei der Messung anhand eines Flugfotos vom 17. August 1981 wird der höchste Punkt des Buarbreen mit 1640 m.ü.M und der niedrigste mit 620 m.ü.M angegeben.

Der Nedre Buarbreen, der die südlichste der Gletscherzungen bildet, erstreckt sich am weitesten ins Tal. Er hat auch den steilsten Eisabbruch, der heute sogar um eine Felsnase herum fließt. Die Eismassen sind aber zusammenhängend und bilden am Fuß einen richtigen Talgletscher.

Der Øvre Buarbreen ist die mittlere Gletscherzunge.. Er hat nicht ganz eine so steile Stufe wie der Nedre Buarbreen zu überwinden. Mit seiner sehr zerklüfteten Oberfläche fließt er ohne weitere groß sichtbaren Gefällsänderungen ins Tal. Seine Zuge überwindet etwa 400 Höhenmeter und endet somit rund 200 Meter höher als der Nedre Buarbreen. Der Øvre Buarbreen endet auf der Karte von 2005 auf rund 900 m. ü. M.

Die nördlichste Gletscherzunge ist sehr klein und unbenannt. Sie fließt etwa 200 Höhenmeter ins Tal und endet auf der Karte von 2005 bei rund 1080 m. ü. M. Diese Gletscherzunge weist fast keinen Schmelzwasserabfluss auf.

Das Schmelzwasser des Øvre Buarbreen fließt in nördliche Richtung zum Nedre Buarbreen, wo es sich fast unmittelbar an der Gletscherzunge mit dem Schmelzwasser des Nedre Buarbrenn vereinigt. Die beiden Abflüsse vereinigen sich zur Buarelvi (elve= Fluß) , welcher durch das Buartal/Buardal ins Sandvinvatne strömt. Von dort gelangt das Wasser über den Opo in den Oddafjord und dann ins Meer.

Bereits vom Parkplatz aus kann man einen Blick auf den eisblauen Folgefonna-Gletscher werfen. Glitzernd und majestätisch zieht er sich tief ins Tal hinunter.

 

Es ist eine anstrengende Wanderung da sie über einen stark ansteigenden Weg führt.

 

Nach gut 800 Höhenmeter bekommt man dafür einen grandiosen Ausblick auf den Sørfjord, die Hardangervidda, Odda und Tyssedal geboten.

 

Die Größe ist kaum zu begreifen, wenn man bedenkt, wie klein man sich schon gegenüber dieses Gletscherarmes fühlt.

 

Von dort oben kann man zur Berghütte Holmaskjer gehen, sie liegt auf ca. 1565 u.d.M. und eine Übernachten ist dort möglich.

Für Gletscherwanderungen sollte man sich immer geführten Gruppen anschließen.

 

 

Man sollte bei der Tour hoch zum Gletscher etwas Proviant mitzunehmen, denn ein Picknick dicht neben dem irisierenden Buargletscher ist ein bezauberndes Erlebnis!

 

 

Quelle:Wikipedia

 

 

 

 

 

Der Folgefonna schmilzt...so konnte man es Ende des Jahres 2011 im „Hardanger Folkeblad“ lesen:

 

 

 

 

 

 

Bei der Messung im Jahr 1981 befand sich die Gletscherzunge des Nedre Buerbreen auf 620 m.ü.M., auf der Karte von 2005 bei ca. 680 m.ü.M.

 

Im Jahre 2011 ging der Buerbreen in Odda um 26 Meter zurück. Seit 1998 ist die Gletscherzunge um nun mehr 281 Meter geschrumpft…!!!