Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens nach Oslo (256.600 Einwohner 1.01.2010). Sie ist Verwaltungssitz der Fylke Hordaland.

 

Bergen gilt als die “regenreichste Stadt” Europas !

 

Die Stadt liegt an der Westküste Norwegens und ist schon seit frühester Zeit eine Handelsstadt und Universitätsstadt.

 

Bergen selbst ist sehr geschichtsträchtig und die Stadt als Solches begeistert mit seinem äußeren und inneren Sein. Bergen hat Flair und bietet für jeden Besucher das Leben, was man zu finden hofft und oft sogar mehr.

 

Wer sich für Museen begeistern kann liegt hier richtig, den Bergen hat davon so einige.

 

 

Auch für Outdoor-Aktivitäten ist Bergen bestens geeignet als Ausgangsort. Alles ist möglich und begrenzender Faktor ist lediglich die Zeit, über die ein Jeder verfügt. 

 

https://www.tripadvisor.de/Tourism-g190502-Bergen_Hordaland_Western_Norway-Vacations.html

 

 

Die umgebende Landschaft ist von Bergen und Fjorden bestimmt, darunter dem Sognefjord, dem tiefsten und längsten Fjord des Landes.

 

 

Das Hafenviertel Bryggen, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist der älteste Stadtteil Bergens und liegt im Zentrum der Stadt.

 

 

 

Bergen bat sich im Mittelalter als Handelsplatz gerade zu an, im Norden Nordnorwegen mit der Fischerei und in den südlichen Gefilden die europäischen Handelspartner. So entwickelte sich Bergen zu einem Umschlagplatz für den In- und Export für allerlei Waren, was die Sache dabei noch begünstigte war ein geschützter Hafen.

 

 

Kurz ein paar Angaben zur Geschichte der Stadt. 

 

Nach der Königssaga wurde Bergen (Bjorgvin - Bergwiese) von König Olav Kyrre gegründet. Ab dem 12. Jahrhundert war sie Krönungsstadt wurde aber später von Trondheim abgelöst.

 

Die erste Bebauung befand sich im Bereich "Bryggen". Ab 1170 vergrößerte sich die Stadt, da Baufläche nicht genügend vorhanden war baute man die Häuser in die See. Bis 1350 hielt diese Situation an und die Stadt hatte eine Einwohnerzahl von ca. 5000 Menschen, für die damalige Zeit war es eine große Stadt. 

 

Dann aber erreichte auch Bergen die Pest und die Einwohnerzahl dezimierte sich dramatisch, fast der gesamte ansässige Adel sowie viele Händler wurde Opfer dieser "Geisel der Menschheit".

 

 

 

Durch diese schreckliche Sache konnten deutsche Händler in Bergen Fuß fassen und führte zur Gründung des Deutschen Kontors in Bergen.

Die HANSE errichtete im Jahre 1360 im Hafenviertel Bryggen eine Handelsniederlassung, die den Handel in der Stadt 400 Jahre lang kontrollierte. Bergen war nie ein Mitglied der HANSE sondern dort befand sich nur eine Niederlassung.

 

Bis 1880 war Bergen die größte Stadt Norwegens und besaß den wichtigsten Hafen oben im Norden.

 

Die Stadt wurde mehrmals wieder aufgebaut da schwere Brände im Laufe der Geschichte hier wüteten.

1702 wurden bei einem großen Brand fast alle Häuser in Bryggen (Tyskebryggen) vernichtet, der Wiederaufbau erfolgte im alten Stil.

Bryggen veränderte sich dann 1901 noch einmal. Es wurden die südlichen Häuserzeilen abgerissen und durch Ziegelbauten mit historischen Giebeln ersetzt.

 

 

Nach dem 2.Weltkrieg und einem Brand 1955 war von der einstigen Bedeutung des Viertels nicht mehr vorhanden. 65 Häuser waren noch erhalten und erst 1965 kam es zur Wiederherstellung Bryggens.

 

 

Im Viertel Bryggen (Seit dem 2. Weltkrieg, in dessen Folge alles Deutsche in Norwegen recht unbeliebt war, wird die DEUTSCHE BRÜCKE = TYSKEBRYGGEN im Allgemeinen nur noch BRYGGEN genannt) stehen bunte Holzhäuser an der alten Landungsbrücke, die einst ein Stützpunkt der mächtigen Hanse war.

 

Die vielen traditionellen Holzhäuser machen das Hanse-Viertel zu einem der bekanntesten mittelalterlichen Viertel Norwegens.

 

 

Das dicht bebaute Hafenviertel wird von engen Gassen durchzogen, die die langen Häuserreihen voneinander trennen. Im hinteren Teil des Stadtviertels sind einige Keller aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten geblieben.

 

Doch Bergen lebt in seinem Neuen und alten Gewand. Die liebevoll restaurierten Häuser mit ihren Hinterhöfe beherbergen viele Geschäfte und kleine private Manufakturen. Schmuck, Leder, Wolle oder Malerei finden durch die vielen Touristen, die durch diesen zentral gelegenen Stadtteil ziehen, ihre Abnehmer.

 

Hier und da sieht man kleinere Gaststätten mit ein paar vor dem Eingang stehenden einladenden Stühlen und Tischen.

 

 

Bergen ist es wert gesehen zu werden.