21.09.2019 Ein Spätsommertag

 

Es ist fast Ende September und dennoch zeigte das Thermometer heute 28 Grad. Der Himmel war azurblau und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite.

 

Ich habe heute den Hof etwas aufgeräumt. Vertrocknete Blumen am Weg, zwischen den Gebäuden und in den Blumenkästen abgeschnitten.

 

Den Lammzaun zum kleinen Tal, welcher den Weg begrenzt, habe ich auch abgebaut. Die Schafe stehen jetzt auf der Hausweide und hatten das kleine Tal in einer Woche so richtig leer geputzt. Mehr ist in dieser Weidesaison aus dem Tal nicht zu holen.

 

Am Nachmittag gingen wir vier Mädels auch noch mal hoch zum See. Ich hatte mir gedacht noch mal ins Wasser zu steigen. Gesagt wie getan.

Ausgezogen und ab ging es ins eiskalte Wasser.

 

Vor 2 Tagen überraschte der Morgen erstmalig mit Minusgraden.  Dementsprechend kalt war das Wasser. Es erinnerte mich an das Fjord-Wasser im Oddafjord.

Nur ein paar Schwimmzüge und schnell ging es wieder raus an die warme Luft. Diese Badeeinlage war wohl die letzte für dieses Jahr.

 

Am Nachmittag saß ich dann nochmals auf meiner Bank am Hang hinter dem Pferdestall und genoss die Sonnenwärme.

 

Ich habe einfach nur so da gesessen und vor mich hin geschaut.

 

Morgen soll es noch mal so schön werden bis dann ab Montag der Sommer verschwindet. Es soll die gesamte nächste Woche regnen.

 

Für den morgigen Sonntag habe ich eine Einladung zu einer Wandertour zur Lakkenstova bekommen. Also geht es morgen mit Neele, Thyra und Sola nochmals auf Tour.

 

 

Im August war ich ja wie bereits erwähnt mit Freunden auf einer Wandertour durch die Hardangervidda und im Aurlandsdalen. Den ersten Reisebericht, die Rossnos-Tour, habe ich fertig.

 

Ihr findet den Bericht unter Ausflugsziele/unsere Touren. Die restlichen Tourbeschreibungen folgen so nach und nach. 

 

 

Die besten Tage sind die, an denen du nichts geschafft hast,

außer dir Zeit zu nehmen. 

 

 

 

16.09.2019 Herbstlich frisch

 

Mein Jahresurlaub von 4 Wochen ist seit heute vorüber.

 

Mit Freunden war ich auf Wandertour in der Hardangervidda und im Aurlandsdalen. Eine phantastisch schöne Natur bei tollem Wetter über 8 Tage machten die gemeinsamen Wanderungen zu etwas Besonderem.

 

Hauptziel war die Trolltunga und entsprechend hatten wir in Tyssedalen das erste Hotel (Tyssedal-Hotel) gebucht. Wir wollten ausreichend Zeit und gute Wetterbedingungen haben um den Aufstieg zur Trolltunga zu wagen.

 

Nach der Hardangervidda ging es weiter ins Aurlandsdalen, mit seinem Stegastein, Flåmbahn (eine der schönsten Bahnstrecken der Welt) und dem Vikkingerdorf in Gudvangen.

 

Ich werde in den kommenden Wochen unsere Wandertouren unter „Reiseberichte“/unsere Touren beschreiben, so dass ihr einen Einblick in die phantastische Welt der norwegischen Landschaft bekommt.

 

 

Seit 2 Tagen sind wir vier Espetveit-Mädels von unserer anschließenden Deutschlandtour zurück.

 

Mein alljährliches Seminargruppen-Treffen fand in diesem Jahr in der Schorfheide statt. Ich kannte die Schorfheide bereits von einer Hundewanderung 2017, so dass die Gegend für mich nicht ganz unbekannt war.

Das Hotel Döllnsee (www.doellnsee.de) war in diesem Jahr unsere Unterkunft. Von dort aus starteten wir jeden Tag mit unseren Wandertouren.

 

Das Hotel ist sehr schön gelegen und diente bereits in der Vergangenheit als Residenz und Erholungsdomizil den verschiedensten deutschen Führungspersönlichkeiten, egal wem sie dienten oder wie sie sich nannten.

 

Nun waren wir auch dort und ich kann es nur weiter empfehlen. Tolle Zimmer und außergewöhnlich guter Service, den man sicher nicht oft findet.

 

Nach 4 Tagen verabschiedeten wir uns voneinander und ein Jeder zog seiner Wege.

 

Ich hatte mir nach dem SG-Treffen vorgenommen bei meiner Familie vorbei zu schauen. Zunächst fuhr ich mit Neele, Thyra und Sola im Auto in die Nähe von Magdeburg. Nur eine Übernachtung und schon ging es weiter in den Süden zu meinen Kindern und Enkelkindern. Meine beiden Enkeltöchter freuten sich riesig mich und meine drei Hundemädchen zu sehen. Und mir tat es gut alle gesund und munter zu wissen.

Viel Zeit blieb uns jedoch nicht.

 

Die Fährüberfahrt von Hirtshals nach Kristiansand hatte ich für Freitag den 13. September gebucht.

 

Na, ja, alles hat seine Zeit und nun bin ich seit 2 Tagen wieder zurück auf Espetveit.

 

Ich war ca. 3200 km gefahren und bin froh die deutschen Autobahnen hinter mich gelassen zu haben. Ich brauche für An- und Abreise jeweils 2 Tage mit Zwischenübernachtung in einem Hotel , welches auf der Fahrstrecke liegt. Durch die vielen Baustellen , kommt man praktisch nicht mehr vorwärts. Das Risiko die Spätfähre in Hirtshals nicht zu erreichen, ist einfach zu groß.

 

Meine drei Hundemädchen haben sich wirklich vorbildlich verhalten. Sowohl im Auto als auch in den Hotels gab es keinen einzigen Grund zu klagen. Sie sind inzwischen richtige Globetrotter geworden.

 

Hier auf Espetveit zog über das Wochenende ein Sturmtief mit reichlich Regen hinweg. Heute ist alles wieder friedlich und die Sonne lacht. Allerdings liegen die Temperaturen bei 8 Grad. Der Sommer ist wohl vorüber und der Herbst hält Einzug.

 

 

Meine Schwalben von diesem Jahr sind bereits mit ihren Jungen unterwegs in den warmen Süden. Als ich am 03. September nach Deutschland gestartet bin, zwitscherten alle noch von den Dächern und den Stromleitungen. Jetzt ist es still, Ruhe ist auf Espetveit eingekehrt. 

 

 

Blick auf den Folgefonna Nationalpark
Blick auf den Folgefonna Nationalpark

 

Leben ist das langsame Ausatmen der Vergangenheit und

das tiefe Einatmen der Gegenwart,

um genügend Luft für die Zukunft zu haben. 

 

Unbekannt