28.01.2019 Schnee, Schnee, Schnee

 

Bislang war der Winter sehr zurückhaltend mit seiner weißen Pracht, jedenfalls bis letzter Woche.

 

 

Doch das hat sich nun geändert. In den letzten 5 Tagen gab es einen ganzen Meter Neuschnee, der mich ununterbrochen in Gang gehalten hat. 

 

 

 

 

Gott sei Dank habe ich meinen Damentraktor mit der Schneefräse.

 

Vom Sonnabend bis einschließlich heute saß ich insgesamt 7 Stunden in meinem John Deere und habe den Pulverschnee dahin geblasen, wo er gut aufgehoben ist. 

 

 

 

Allerdings war dem Arbeiten mit dem Traktor Handarbeit voran gegangen.

 

Vom Eingang des Hauses, rüber zu den Garagen und entlang dem Tor vom Pferdestall war die erste Tour, wo ich den Schnee über eine Breite von einem Meter von den Gebäuden weg geschaufelt habe.

 

 

 

Dann ging es weiter vor der Einfahrt zum Schafstall entlang der Traktorgarage und dann am Zaun bis vor zum Eingangstor mit Handarbeit.

 

 

Wenn man den Schnee von den Gebäuden nicht weg schiebt, dann kommt man mit der Schneefräse nicht dicht genug heran. Der Schnee wird beim Heranfahren an das Gebäude und die Einfahrten gepresst, so dass im Nachhinein es viel schwieriger ist, den Schnee wieder zu lösen und wegzuschieben.

 

Die Terrasse rund ums Haus und auch der Badesteg ist ebenfalls Handarbeit. Das jeden Tag gemacht, erspart das Fitness-Studio.

 

 

Jetzt ist mein Hof wieder in Ordnung. Der Schnee liegt da wo er das Treiben auf dem Hof nicht stört. 

 

 

 

Das viele Schneeräumen ist zwar anstrengend und kostet so manche Stunde.

Doch die weiße Pracht verzaubert regelrecht die Natur und lässt einem immer wieder aufs Neue staunen.  

 

Enttäuschung ist nur dort möglich, wo Täuschung bestanden hat.

 

Deshalb ist die Enttäuschung immer so schmerzlich sie auch sein mag,

ein Schritt der Wahrheit entgegen,

 

 

eine wertvolle Befreiung von Irrtum und Illusion. 

 

Verfasser unbekannt

 

17.01. 2019 Eiswelt Espetveit

 

Es ist Mitte Januar und der Winter lässt auf sich warten.

Der letzte richtige Schnee kam kurz vor Weihnachten.

Einsetzendes Tauwetter mit regelmäßigem Regen ließ die weiße Pracht schwinden und schuf statt dessen eine Eiswelt hier auf Espetveit.

Der Platz zwischen den Gebäuden ähnelt einem Eisstadion, perfekt zum Eishockey spielen. Der Privatweg runter zum Waldweg hat sich zu einer schnellen  Eisbahn gemausert.

Trotz des regelmäßigen Fahrens mit dem Traktor, der ja auf seiner Bereifung Schneeketten trägt, ist die Wegsituation nicht wirklich zu beeinflussen.

Am Tage gibt es Plusgrade so, dass die Oberfläche vom Eis weicher wird und so die Möglichkeit besteht mit den Schneeketten die Oberfläche etwas aufzurauen. Doch Regen und Minusgrade in der Nacht bei anhaltenden Bodenfrost lässt die Eisschicht wachsen. Die Oberfläche ist glatt wie ein Spiegel.

Trotz dass der Amarok Winterreifen mit Spikes trägt, bekommt man keinen Halt beim Runterfahren vom Hof. Auch die Down-Hill–Funktion des Getriebes, die der VW zusätzlich bietet, ist völlig zwecklos.

Das Auto rutsch einfach entsprechend der Wegneigung und lässt sich nicht steuern.

Da man/Frau dieses Risiko wicht wirklich jeden Tag tragen will, steht nun der Amarok vor der roten Garage nur wenige Meter vom Waldweg entfernt.

Mit Taschenlampe bewaffnet und “Brodder” unter den Schuhen geht es jeden Morgen kurz nach 06:00 Uhr die 150 m runter zum Auto und am Abend nach der Arbeit wieder auf Schusters Rappen hoch zum Hof.

Tja, im letzten Jahr plagte uns der viele Schnee im Januar. In diesem Jahr können wir Schlittschuhlaufen auf dem Hof und den Wegen.

 

Die Traurigkeit

ist das Los der tiefen Seelen und der starken Intelligenzen. 

Alexandre Rodolfe Vinet