23.06 2018

Sola hat Geburtstag.

Heute wird unsere Sola 2 Jahre.

 

Sie ist eine hübsche besonders gezeichnete überaus liebe Hündin.

Im letzten Sommer hätten wir sie fast verloren, es ist fast vergessen und ohne bleibende Folgen für unsere kleine Maus. Die Krankheit hatte sie sehr mitgenommen und sie erholte sich nur langsam.

Sola ist weich, anschmiegsam und absolut treu. Sie besitzt ein 100 % iges „Will to please“ , was den Umgang mit ihr ungemein erleichtert. Beim Reglementieren müssen wir sehr einfühlsam sein, da Sola sehr sensibel ist. Sola sucht viel unsere Nähe und fordert ihre Streicheleinheiten ein.

Sola ist ein absoluter Herzhund. Ohne sie wäre unsere Welt nicht komplett.

 

Wir wünschen ihr alle erdenklich Gute zu ihrem Geburtstag und hoffen auf noch viele schöne gemeinsamen Jahre. 

Wenn du einem Menschen voll und ganz vertraust, bekommst du entweder einen Freund fürs Leben oder eine Lektion fürs Leben.

 

10.06. 2018

 

Sophia geht zurück zur Herde

 

 

Heute Morgen bekam Sophia das letzte Mal ihre Extraration mit Milchersatz.

 

 

Es war nicht so einfach für die kleine Maus die ganze Zeit allein im Lammkindergarten zu stehen.

 

 

 

 

 

Die Herde hatte bereits vor 1 Woche die Weide gewechselt, so dass Sophia keinerlei Kontakt zum ihren Artgenossen hatte.

 

Doch jetzt war es endlich so weit. Vor 3 Tagen wurde Sophia 6 Wochen alt. In diesem Alter kann sie es schaffen auch ohne Muttermilch groß zu werden.

 

 

 

 

 

 

Auf den Arm genommen und über den Berg zur gegenüberliegenden Weide gestapft und schon war Sophia bei Ihresgleichen.

 

 

Sie lief sofort zur Herde und alle Tiere setzten sich in Gang und gingen in das Tal hinunter. Sophia verschwand in der Meute und war dann nicht mehr zu sehen.

 

 

 

 

Wir drücken ihr ganz fest die Daumen, dass sie ein großes hübsches Lammmädchen wird. Wir werden sie allerdings im Auge behalten. 

 

 

Jeder hat ein Datum, das sein Leben verändert hat.

 

 

03.06. 2018

 

Weidenwechsel

 

Unsere Schafe sind seit 3 Wochen draußen auf der Weide bei schönstem Sommerwetter.

 

 

 

Entsprechend den Vorgaben sollen alle Schafe ein prophylaktische Wurmkur erhalten. Deshalb kamen sie heute alle in den Ferch.

 

Zunächst wechselten wir die Weidefläche im Grunde genommen problemlos, jedenfalls fast problemlos. Unsere Maja, die ja unsere einziges Kindergartenlamm im letzten Jahr war, machte natürlich wieder ihre Extrawurst. Maja steht immer außerhalb der Herde. Sie ist mehr an uns Menschen und unsere drei Hundemädels interessiert als an Ihresgleichen.

 

 

Die erwachsenden Schafe und auch ihre Lämmer folgten dem Ruf der Schäferin. Aber Maja drehte einfach um und entschied sich entgegen der Herde zurück auf die alte Weide zu gehen. 

 

 

Wir hatten und vorausschauend Hilfe von Per und Thekla geholt, so das die Zwei Maja „in die Zange“ nahmen und unserem Kindergartenlamm vom letzten Jahr nichts anderes übrig blieb als durch das Türchen im Zaun zu schlüpfen.

 

 

Auf der anderen Weide angekommen trieben wir nun alle zusammen in Richtung Ferch. Die Herde stand zusammen und wir dachten schon, dass sie uns in Richtung Tal ausbrechen würden. Aber ein Mama-Schaf bog in Richtung Gatter ab und lief schnurstracks hinein… und haste nicht gesehen alle anderen folgten prompt…, außer Maja und ein einzelnes desorientiertes Lamm. So gingen weitere 10 Minuten dahin bis wir endlich auch Maja und das kleine Böckchen im Ferch hatten. 

 

 

Jetzt war Arbeitsteilung angesagt. Es war bereits 12:00 Uhr , ein leichter Wind ging und wir mussten uns beeilen, dass wir nicht in die Mittagswindstille kommen.

 

 

 

Inzwischen haben wir allerdings genügend Routine um die Schafe für diese Wurmkur zu hantieren. Einer hält, der Andere appliziert die entsprechend Menge des Wurmmittels und der Nächste markiert die Schafe auf der Stirn mit einem eigens dafür zur Verfügung stehenden farbigen Fettstift.

 

Es ging zügig von statten und nach einer Stunde waren wir durch mit der gesamten Herde. Alle waren froh den Ferch verlassen zu können, denn die Mittagshitze war auf dem Höhepunkt und der Wind hatte sich völlig gelegt.

 

Unsere Schafe wirken alle gesund und nun hoffen wir, dass es den Sommer über so bleibt.

 

Routinemäßig ist jetzt keinen Behandlung mehr vorgesehen. Wir müssen allerdings darauf achten, ob sich in der Herde Besonderheiten einstellen. Wir denken dabei besonders an die Fliegenlarvenplage, welche ab Anfang Juli bis in den August hinein Probleme machen kann.

 

 

Wir müssen eben die Augen offen halten und entsprechend frühzeitig reagieren. Nur so können wir größeren Schaden und Leid von den Tieren abwenden. 

 

 

 

Nach der Arbeit mit den Schafen ging es hoch zum See. Wir haben seit tagen 30 Grad bei leichtem Wind und das Wasser ist angenehm warm bei 22 Grad.

 

 

 

 

Sogar unsere Neele , die sonst nur planscht am Rande des Ufers, geht nun tiefer ins Wasser und schwimmt sogar von alleine ohne dass wir sie dazu auffordern müssen. Der See hat eben richtig schön warmes „Wohlfühlwasser“. 

 

 

Man verliert niemals seine Stärke.

 

Manchmal vergisst man nur, dass man sie hat.  

 

 

Unbekannt