20.02. 2018 Massen von Schnee

Schneerampe hinter dem Schaf- und Pferdestall
Schneerampe hinter dem Schaf- und Pferdestall

Seit 3 Wochen haben wir fast täglich Schneefall. Am letzten Wochenende gab innerhalb von 24 Stunden wieder mal 1,5 Meter Neuschnee dazu.

Unser Hof ist von riesigen Schneewällen umgeben und zwischen den einzelnen Gebäuden türmen sich 3-4 Meter hohe Schneeberge.

 

So viel Schnee hat es in den letzeten 40 Jahren auf Espetveit innerhalb eines solchen kurzen Zeitraums nicht gegeben.

Pal, der seit mehr als 40 Jahren hier oben verkehrt, hat solche Mengen noch nie erlebt.

 

Es ist beängstigend und zu gleich verzaubernd Espteveit unter diesem dicken weißen Tuch zuerleben. Die Weidezäune sind völlig verschwunden und alles bildet eine riesige weiße unendliche Weite.

 

Natürlich kommen wir mit dem Räumen der Schneemassen an unsere Grenzen. Da die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen, können wir nur begrenzt die Schneefräse am Traktor einsetzen. Ausserdem fehlt uns der Platz um den Schnee irgendwohin weg zu pusten.

Die Hauptarbeit erledigen wir mit der Traktorschaufel und fahren den Schnee vom Hof. Hinter dem Pferdestall und dem Schafstall haben wir eine riesige Schneerampe gebaut, die bereits die Weidefläche hinter dem Pferdestall völlig ausfüllt und wir kurz vor dem erreichen des Zauns auf der Gegenseite stehen.

 

Ein großer Anteil muß per Handarbeit geschoben werden. Besonders hinter dem Haus, auf der Terrasse und bei den Pferden an der Heuraufe ist Handarbeit gefordert.

Abends fallen wir zwei Hobbybauern wie tot ins Bett.

 

Wir wollen keinen Schnee mehr. Das, was im letzten Jahr zu wenig war, bekommen wir nun als 3-4 fache Menge in diesem Winter.

 

 

Es ist genug, uns reicht`s !!!

Frei zu sein bedeutet, das zu sein, was man ist,

das zu tun, was man kann und so zu leben, wie man will.

 

 

Diana Dressen

05.02. 2018 Endlich geht`s auf Skitour

 

Nachdem die letzten Tage mit reichlich Schnee räumen gefüllt waren, gab es jetzt zum Wochenende Sonnenschein und minus 10 Grad.

Also ging es für uns und unsere drei Minis auf die Skiloipe. Und das tat gut. Ruhe, weißer Glitzerschnee und Sonnenschein pur waren die ersten wohlwollenden Wintergrüße  für dieses Jahr.  Keine andere Seele war unterwegs und wir konnten unsere erste Tour so richtig genießen.  

 

Das ist das Schlimmste von allen Übeln, im Vergangenen herumzugrübeln.

 

Cäsar Otto Hugo Flaischlen