16.11. 2017

Und wieder ist der November gekommen mit all` seiner Traurigkeit, die uns in jedem Jahr ereilt.

 

Anouk ist heute vor 4 Jahren von uns gegangen.

Ylva , ihre Schwester mußten wir am 25. November vor 6 Jahren ziehen lassen.

 

Die Gedanken an beide Schwestern treiben uns immer noch Tränen in die Augen. Das sinnlose frühe Sterben unsere beiden Mini Aussie Mädchen ist für uns selbst nach einigen Jahren nach wie vor schwer zu ertragen.  

 

  

Die Trauer lebt nach wie vor in uns.

 

Sie durchdringt selbst die härtesten Schichten unseres Selbstschutzes.

 

Die Trauer taucht uns in Schmerz, Angst und Verzweiflung, die wir doch eigentlich so sehr zu vermeiden versuchen.

Trauer ist unvorhersehbar, unkontrollierbar.

Bei Trauer gibt es keine Abkürzungen. Der einzige Weg geht mitten hindurch.  

 

 

Wir haben den Glockenbaum, der am Grab unserer beiden Mädchen steht, entfernen müssen.

 

 

 

Der letzte Sturm Anfang November hat den inzwischen alten, knochigen und ausgetrockneten Stamm brechen lassen. Nun hängt das Schild mit den Namen unserer beiden Mädels an einer alten Buche unmittelbar oberhalb der letzten Ruhestätte von Anouk und Ylva.

 

Die Schafglocken klingen bereits bei leichtem Wind und eine Laterne leuchtet für Anouk und Ylva in der Dunkelheit. 

 

Zeit alleine heilt nicht.

Zeit und Achtsamkeit heilen. 

(Quelle: Institut für Leben und Sterben