23.06.2017 „vinterfor“

 

Gestern haben wir begonnen, die ersten Heurundballen für die kommende Saison einzulagern.

Wir holen weiterhin die Rundballen von mittlerer Größe bei einem Bauern in Kristiansand.

Das Wetter war die letzten Tage sehr sommerlich, so dass die Heuernte gegenüber letztem Jahr relativ früh begonnen hat.

 

Am Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, stellten wir unseren Hänger am Feldrand ab und der Bauer legte 3 von den Rundballen von mittlerer Größe mit dem Traktor und einen entsprechenden Greifarm auf den Hänger. Wir sind auf die Hilfe des Bauern diesbezüglich angewiesen. Ohne ihn wären wir aufgeschmissen und würden die Ballen nicht auf den Hänger bekommen. .

Auf dem Weg nach Hause mußten wir nur den Hänger wieder ankoppeln und mit der schweren Last ging es zurück nach Espetveit.

 

Die ersten 3 Ballen liegen nun im Schafstall. Insgesamt haben wir 55 Ballen bestellt um ausreichend Heu für die Schafe und Pferde über die Wintersaison zu haben.

Eigenes Heu machen wir nicht mehr. Die Arbeit ist uns inzwischen zu anstrengend und bei den Wetterverhältnissen hier oben mit viel Ungewissheit und Stress verbunden. Brauchen wir nicht,… wollen wir nicht,… müssen wir nicht!!!

 

 

Es sind noch wenigsten 17 Fahrten zu absolvieren bis wir alle Ballen drinnen haben. Den größten Teil erledigen wir auf unserem täglichen Weg zur Arbeit und wieder zurück. Aber ein paar Extrafahrten werden auch dabei sein. Der Bauer will die Ballen vom Feld haben, damit sich das Gras für die zweite und eventuell dritte Heuernte entfalten kann.  

 

 

Es gibt keine perfekte Beziehung.

Also such dir jemanden, mit dem du durch den Himmel und die Hölle gehen willst.

 

10.06. 2017 Gesundheitscheck

 

Unsere Schafherde ist seit 3 Wochen auf der Weide . Heute war es Zeit, die gesamte Herde in den Ferch zu treiben und eine prophylaktische Wurmkur durch zu führen.

 

Erstaunlicherweise ging es heute sehr gut mit dem Eintreiben der Herde in den Ferch. In all den vergangenen Jahren war es immer ein riesiges Theater, wenn die Herde das erste Mal eingetrieben wurden. Heute gingen sie fast wie von selbst.

 

Wir haben das Entwurmungsmittel gewechselt und alle Schafe bekamen Panacur. Dosiert wird nach Gewicht und so erhielten alle Lämmer ca. 5 ml und die Erwachsenen gut 15 ml mit dem Applikator.

 

Alle Schafe sehen gesund aus. Die Lämmer haben gut zu genommen. Bei den Müttern können wir im Augenblick keine Problem mit dem Euter erkennen. Und für die fast alljährliche Madenplage ist es noch zu früh.

 

Die Entwurmung ging relativ schnell und nachdem wir das Gatter wieder geöffnet hatten und die gesamte Herde draußen war, fiel uns ein, dass wir vergessen hatten die Schafe zu zählen.

Wenn die Herde draußen steht ist es sehr schwierig, da die Schafe ja nicht hübsch in der Reihe stehen bleiben. Und bei 61 Tieren, die es sein sollen, kann man sich schnell verzählen. Man kommt bei jedem Zählvorgang auf plus/ minus 1-2 Tiere.

 

Heute kam die gesamte Herde auch auf eine andere Weide. Sie wechselten nun auf die Wiese vor unserem Haus.

 

Maja, die ja seit 3 Wochen im Sonderkindergarten bereits auf dieser Fläche steht, war gar nicht erfreut ihre Artgenossen zu sehen. Bislang war es allein ihr Terrain und die vielen Großen und Kleine interessierten sie nicht.

Sie wollte lieber mit uns auf dem Hof sein als bei der Schafherde.

 

Nun, gut, bislang waren wir ihre Familie und in den kommenden Tagen wird sie sich sicher in die Schafherde integrieren.

Auf jeden Fall , kommt sie jetzt und holt sich ihre Milchflasche ab. Wir müssen keine Bedenken mehr haben, dass sie mit der Herde sich aus dem Staub macht, wenn wir erscheinen.

 

Maja ist jetzt 6 Wochen alt, und könnte es auch ohne Milch wahrscheinlich nur mit Kraftfutter und Gras überleben. Doch wir wollen ihr solange, wie sie erscheint, das Fläschchen geben. Wenn es genug ist, bestimmt Maja selbst.

Sie ist inzwischen ein kleines dickes Lammmädchen geworden.

 

Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts,

wofür es sich lohnt zu leben.

 

 

Antoine de Saint-Exupéry