24.02. 2017 Bislang nicht wirklich Winter

 

Was macht man, wenn man jemanden trifft und eigentlich kein wirklichen Gesprächsstoff hat? Na, klar, man spricht über das Wetter.

Und das füllt augenblicklich auch unsere Seite im Februar.

 

Die Routine auf dem Hof geht ihren Gang. Alle Tiere sind gesund und munter und Ralf meint sogar gesehen zu haben, dass alle unsere Schafe trächtig sind, jedenfalls die, welche es sein sollten. Na, gut wir werden es ja spätestens im April wissen.

 

Leider spielt uns der Winter in diesem Jahr einen Streich. Er weiß einfach nicht, was er will oder besser wie er zu sein hat. Er hat wohl die Orientierung etwas verloren.

 

Nachdem wir zum Ende November den ersten kräftigen Schneefall hatten, schwingen die Temperaturen mehr oder weniger hoch oder tief um den Gefrierpunkt.

Mal gehen wir mit dicken Klamotten und eingemummelt wie ein Eskimo und dann geht es fast schon unter Mittag in der Sonne und windgeschützt im T-Shirt.

 

Ständiger Wechsel zwischen Schnee und Regen, Sturm und Föhn, lassen unseren Gemütern breiten Raum, um zu schwingen. Und das tun sie dann auch. 

 

Die Natur hat es nicht einfach. Insbesondere die Bäume leiden unter gefrierenden Regen, der sich an den Ästen festbeißt und schon so manche Birke „das Genick gebrochen hat“.

 

Wir haben ein kurzes Video gedreht, wo wir auf einem unserer Spaziergänge, den Sturm und das Klingen der vom Eis ummantelten Äste in ihrer Bewegung und dem damit verbundenen Geräusch aufgenommen haben.

Wenn es dann mal frisch geschneit hat und die Temperaturen unter Null bleiben, sieht die Landschaft natürlich märchenhaft aus. Aber wie gesagt, es sind immer nur wenige Tage und dann ändert sich das Bild wieder.  

 

Wir waren in diesem sogenannten Winter noch kein einziges Mal mit unseren Langlaufski unterwegs. Sicher reicht der Schnee immer zum Schnee schieben, doch eine kontinuierliche Schneedecke ist nicht gegeben.  

 

In der letzten Nacht hatten wir wieder 10 Grad minus und heute am Tag scheint die Sonne.

Toll, doch morgen soll es schon wieder Schneeregen geben und die Temperaturen steigen wieder.   

 

Nur gut, dass es bereits Ende Februar ist und der winterliche Spuk bald ein Ende hat. Wir freuen uns aufs Frühjahr und auf unsere Lämmer, die wir ab Mitte April, also zu Ostern, erwarten. 

In der alten norwegischen Festungsstadt Fredrikstad nahe Oslo sind die Kasernen aus dem 18. Jahrhundert, die man sogar noch heute militärisch nutzt, nach dem sogenannten Kalenderplan errichtet worden: 

 

Die

4 Eingänge stellen die Jahreszeiten dar, die

12 Kamine die Monate, die

52 Zimmer die Wochen und die

365 Fenster die Tage des Jahres. Die

24 Scheiben pro Fenster sind die Stunden des Tages und die

60 Türen die Minuten der Stunde.  

 

Quelle: Aus der Festungsbeschreibung