16.11. 2016 …und wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit

 

Heute vor 3 Jahren ist unsere Anouk von dieser Welt gegangen. Wir erinnern uns nach wie vor mit Tränen in den Augen an unser kleines „Plappermaul“.  

 

Ylva verließ uns am 25.11 2011 mit nur 2 ½ Jahren und auch ihr Verlust tut nach wie vor weh.  

 

Warum beide Schwestern nur so kurz  in unserem Leben sein durften, werden wir nie beantwortet bekommen.

 

Eine kleine Laterne steht wie in jedem Jahr nach Ylvas Tod im  kleinen Tal. Wir nennen es Ylva-Tal, da sie hier als erste ihre letzte Ruhestätte gefunden hat. Anouk betteten wir 3 Jahre später zu ihrer Schwester. Ein kleines Namensschild am „Glockenbaum“ erinnert uns jeden Tag, wenn wir den Weg entlang des Ylva-Tals fahren, an unsere beiden ersten Mini Aussies hier auf Espetveit.  

 

 

Es gibt Wesen, die treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.


Einige bleiben für immer,

denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.


Die, die wir lieben, gehören uns nicht.
Wann sie gehen, entscheiden wir nicht.

 

Wir entscheiden nur,  

ob wir die Erinnerung an sie als verbleibendes Geschenk annehmen wollen. 

 

06.11. 2016 Der Winter kommt bestimmt 

Blick auf unser Haus am heutigen Nachmittag
Blick auf unser Haus am heutigen Nachmittag

Bereits einen Tag nachdem wir die Schafe in den Stall geholt hatten, gab es den ersten Schneefall für die neue Wintersaison. Allerdings war die Natur nur für ein paar Stunden mit einem leichten weißen Tuch abgedeckt. Temperaturen über Null ließen das "weiße Tuch" schnell wieder verschwinden.

 

Jetzt am Wochenende sah es ganz anders aus.

Mit Macht bahnte der Winter sich seinen Weg und überraschte uns mit 40 cm Schnee und kräftigen Sturm dazu. Die Eichenbäume hatten noch nicht ihre Blätter abgeworfen und so wurden sie vom Baum gerissen, durch die Luft gewirbelt und wie von Künstlerhand auf dem Schnee abgelegt. Die Schneedecke glich einem Kelim-Teppich. 

 

Die Temperaturen haben sich adäquat angepasst und wir haben jetzt nachts bis zu minus 10 Grad. Auch am Tage halten sich die Minusgrade und wir empfinden es mit dem zusätzlichen Wind als knitter-kalt.

 

Den Schnee konnten wir bislang nicht mit der Traktorschneefräse räumen. So lange der Boden nicht fest gefroren ist, macht man mehr kaputt als , dass es hilft. So harren wir der Dinge… oder besser dem Winter… der da kommt.

 

Jedenfalls ist es schöner mit kalten weißen Tagen im November als mit dem üblichen Schmuddel-Wetter.  

Und das finden unsere drei Mini Aussie Mädchen auch. Sola findet die weiße Pracht einfach toll zum Toben. Und obwohl die kleine Maus ja noch kein dichtes Fell hat, so wie die „Großen“ Neele und Thyra, fühlt sie sich sichtbar wohl.  

 

 

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

Hermann Hesse