Neujahrsbrief 2016

 

...oder was gab es rückblickend in 2015

 

Die langen dunklen Winterabende sind gut geeignet, um eine persönliche Rückschau zu wagen. Wir können uns fragen, was im letzten Jahr nicht so gut für uns gelaufen ist und was besonders positiv war?

 

Die Zeit des „Innehaltens“ erwartet uns, damit wir die Chance haben, wieder mit uns ins Gleichgewicht zu kommen und eventuell für ein paar Tage zu „entschleunigen“. Liegengebliebenes kann sortiert oder aufgearbeitet werden um Platz zu schaffen für neue Dinge, die uns im Jahr 2016 erwarten und um mit dem alten Jahr 2015 seinen persönlichen Frieden zu machen.

 

Es ist die Zeit gekommen, das vergangene Jahr vor unserem geistigen Auge noch einmal Revue passieren zu lassen und in unseren Köpfen „Ordnung“ zu schaffen. Loslassen – nicht das Vergessen – was auch geschehen ist, hilft sicher sich für neue Impulse zu öffnen.

 

Bei dieser persönlichen Rückschau haben wir nochmals auf unserer Homepage geblättert, um zu sehen wie ausgefüllt und erfüllt das Jahr 2015 war und was uns in diesem vergangenen Jahr ganz besonders bewegte.

 

Begonnen hatte das Jahr 2015 mit großer Sorge um unsere Szindi. Glücklicherweise entschärfte die Situation sich schnell, so dass sich der Gesundheitszustand mit Beginn des neuen Jahres deutlich besserte und sie dem Tod nochmals von der Schippe springen konnte. Wir freuen uns riesig, dass unsere dickköpfige und eigensinnige, aber sehr liebenswerte Stute weiter bei uns sein darf. Wir wollen sie nicht missen, auch wegen ihres klaren Auftretens und absolut unkäuflichen Charakters. Sie gehört einfach zu uns, hoffentlich noch lange!

 

Mitte Januar kamen nach 2 ½ Jahren ständigen Erinnerns endlich die Walderntemaschinen und rodeten einen Teil unseres Waldes. Im ausgewählten Gebiet, war kein großes Baumwachstum mehr zu erwarten. Damit war der Verlust durch Sturmschäden und Schädlinge größer, als der kalkulierbare Gewinn durch nachwachsenden Wald. Außerdem mussten wir aus mehrwertsteuerlichen Gründen einen größere Gewinn für unseren Hof nachweisen, damit wir nicht aus der Steuervergünstigung, die uns der staatlich registrierte Bauernhof einbringt, raus fliegen. Ansonsten hätten wir den "alten Kiefernwald" wohl in Ruhe gelassen. Ein wenig schlechtes Gewissen ist immer dabei, wenn man die großen Bäume fallen sieht. 

 

In der letzten Januarwoche kam dann endlich auch der Schnee. Ein anhaltendes Hochdruckgebiet brachte stabile kalte Temperaturen so dass wir bei herrlichem Wetter mit Pulverschnee und Sonnenschein in unsere eigene Langlaufloipe konnten. Es war natürlich ein "Gaudi" für alle Zwei- und Vierbeiner sich im Schnee zu tummeln, Sonne zu tanken und die Arbeit mal hinter sich zu lassen. Allerdings war es nur ein kurzes Intermezzo. Nach 1 Woche gab es ständig wechselnde Temperaturen mit Schnee und Regen, so dass die Loipe danach mehr einem Eiskanal, als einer Langlaufspur glich.

 

Mitte Februar wurde es Licht auf Espetveit.

Gegenüber unserem Haus erhebt sich in Richtung Süden ein sehr steiler, etwa achtzig Meter hoher Bergkamm. Er beginnt nur wenige Meter vom Hof entfernt direkt parallel mit dem Schotterweg, der hoch zu unserem Hof führt. Entlang des Weges standen uralte ausgewachsene Fichten. Diese warfen vormittags und der Bergkamm nachmittags, lange Schatten. Dadurch hatten wir von Ende Oktober bis Mitte März kaum Sonne auf der Terrasse. Wir dachten oft, „wie schön wäre es, wenn diese Baumriesen endlich einmal verschwinden würden“. Da der Wald und die Hälfte des Weges Pål (ehemaliger Besitzer von unserem Hof) gehören, waren uns aber die Hände gebunden. Doch im vorletzten Frühjahr „haben wir Pål endlich auf dem richtigen Bein erwischt“. Er stimmte zu, die Bäume roden zu lassen.

 

Am Freitag den 20.03.2015 war es uns vergönnt hier in Norwegen eine fast 90 % ige  Sonnenfinsternis zu erleben. Leider war es sehr bewölkt. Wir hatten großes Glück überhaupt etwas von diesem Naturschauspiel zu sehen.

 

Doch weit aus wichtiger als eine erlebte Sonnenfinsternis war in diesem Monat die Geburt unser Enkeltochter Marlina Johanna, die am 22. März „ihre kleinen Flügel“ entfaltete. Wir sind unsagbar stolz Großeltern von nun 2 süßen Enkeltöchtern zu sein.

 

Tja, der April im letzten Jahr begann mit einer echten Osterüberraschung. Holgers Ausflug im letzten November, ca. 3 Wochen vor der geplanten Deckzeit, zeigte am 06. April seine Früchte. Maila hatte 3 Wochen vor der eigentlich von uns geplanten Lammzeit zwei Osterlämmer geboren.

Die eigentlicher Lammzeit ging wieder über 3 Wochen und war nicht so ohne. Leider verloren wir wieder Lämmer unter der Geburt bzw. direkt wenige Stunden danach. Mutter Natur behält sich eben ab und an doch das Recht vor, regulierend einzugreifen. Da kann man es geburtshilflich noch so gut machen. Irgendwo kommen wir immer an unsere Grenzen (... und die Tierärzte schon lange).

 

Ende April zog der Winter endlich davon. Eigentlich war es kein typischer Winter mit kontinuierlicher Schneedecke und Minusgraden. Der ständiges Wechsel zwischen  Plus- und Minusgraden, Regen und Schnee mit viel Glatteis auf dem Waldweg, machten es uns nicht so einfach. Doch Ende April hatte der Spuk sein Ende.

 

Im Mai trudelten die ersten Besucher auf Espetveit ein.

Wie auch in den all den zurückliegenden Jahren , hatte Ina sich entschlossen, Abstand vom Alltag zu nehmen und uns

beim "Lamming" zu unterstützen. 

Wir dachten ja, dass wir in 2015 kein Kindergartenlamm haben werden. Tja, aber so ist das eben, meist kommt es anders,  als man denkt. Mitte Mai war er dann doch eröffnet, der Lammkindergarten auf Espetveit.

 

Ruck zuck und schon war der Monat Juni rum. Mit der Routine auf dem Hof beschäftigt, registrierten wir gar nicht, dass schon wieder 30 Tage ins Land gegangen waren. Wir hatten uns ein zweites neues Auto geleistet, da wir mit dem vorhergehenden, einem Nissan Pathfinder, nicht zufrieden waren. Zum Einen war er eine ziemliche Klapperkiste und zum anderen, ist für uns ein Pickup als Arbeitsgerät wesentlich sinnvoller.

Jetzt steht ein VW- Amarok neben dem GLK (selbstgekauftes Ostergeschenk) in der Garage.

Eigentlich ist es viel zu teuer, in Norwegen deutsche Autos zu fahren. Sie sind aber eben doch besser, als andere Automarken! Nach einem anfänglich schlechtem Gewissen in Bezug auf den materiellen Aufwand, der immerhin fast doppelt so hoch ist, wie vergleichsweise in Deutschland, sind wir jetzt aber zufrieden und glücklich mit unserer Entscheidung. Und was soll`s , wer viel arbeitet, kann auch gut leben!

 

Mitte Juni kamen endlich unsere zwei Zellertaler zu Besuch. Wir hatten mehrere Jahre daran „gearbeitet“,

um die Beiden zu überzeugen, doch mal Norwegen als ihr Urlaubsziel anzupeilen und uns auf ihrem Trip durch die nordischen Gefilde auf Espetveit zu besuchen. Lange hatte es „geköchelt“ und nun war es so weit. Die beiden Zellertaler wagten sich endlich hoch in den Norden zu reisen. Die Freude war groß, als sie endlich vor unserem Tor standen und wir ihnen unser Espetveit zeigen konnten. 

 

Wie jedes Jahr verlief unsere Heuernte in zwei Etappen. Mitte Juli hatten wir das erste Heu trocken auf dem Boden über dem Schafstall. Allerdings war uns der Wettergott bei der zweiten noch ausstehenden Ernte nicht so holt. Viel, viel, viel Extraarbeit machte unser Heu so wertvoll wie Gold. Inzwischen ist ein Teil des „handmade“ Produktes unter den Schafen verteilt und wurde genüsslich vertilgt. Aber gut, wenn man sieht, wie es den Tieren schmeckt, ist die viele Arbeit fast vergessen.

 

Allerdings hatten nicht nur wir Schwierigkeiten mit der eigenen Heuernte. Das instabile Wetter, was alles andere

als Sommerwetter war, ließ uns Zweifel aufkommen, ob wir überhaupt ausreichend Rundballen mit Heu vom Bauern in Kristiansand bekommen werden. Wegen ständigem Regen und kalten Temperaturen vergammelte ein Teil der Heuernte auf den Feldern. Ebenso bangten, wir um ausreichend Haferstroh. 

 

Mitte Sommer bekamen wir Besuch vom Familien-Clan aus der Magdeburger Börde. René und Marita hatten sich bereits im Januar entschlossen uns wieder mit Kindern und dieses Mal auch Kindeskindern zu besuchen. So trafen Anfang August, Marita, René, Debby, Tom, Ida, Jack und Lucy bei uns ein.

Viele Familien in Deutschland „schrumpfen“, doch unsere Familie wächst. Tja und wie das so ist, wenn die Tage vollgepackt sind, haben sie keine 24 Stunden,... jedenfalls kam es uns so vor. Ruck zuck war die Zeit vorüber. Nach etwas mehr als 1 Woche nahm unsere  „Bördefamilie“ die Morgenfähre von Kristiansandnach Hirtshals und reiste wieder in Richtung Süden.

 

In diesem Jahr wurden unsere Pässe 10 Jahre alt und verloren Ende des Jahres ihre Gültigkeit. Ohne gültigen Pass sind wir staatenlos, "kein gutes Gefühl", fanden wir. Für uns war es mittlerweile möglich, die norwegische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Wir könnten dann, ab dem nächstem Jahr, als "waschechte" Norweger durch die Lande ziehen. Anfänglich hatten wir darüber nachgedacht, aber dann müssten wir unsere deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben. Eine doppelte Staatsbürgerschaft gibt es für Norweger nicht, entweder oder ist die Devise. Also entschieden wir uns weiter, als Deutsche durch das Leben zu ziehen und fuhren zur deutschen Botschaft nach Oslo. Oh, wie umständlich war es doch, für uns einen neuen Pass zu bekommen. Wir wollen nicht mehr darüber nachdenken. Jetzt haben wir ihn ganz "neu" und gut soll es sein.

 

Ab der zweiten Augustwoche hatten wir unseren wohlverdienten Urlaub. Wir machen im Urlaub oft Tagesausflüge, um Norwegen näher zu erkunden. Wir leben in einer Urlaubsregion, dem Setesdal, so dass wir nicht weit fahren müssen, um dieses oder jenes Sehenswerte zu erreichen.

Unsere Ziele waren in diesem Jahr Lista, eine Halbinsel an der südwestnorwegischen Küste, wieder mal die Lakkenstova in Ljosland und verschiedene Wanderrouten in Åseral. Wie so oft ging der Urlaub irre schnell vorüber. Wir hatten in dem eigentlichen „Nichtsommer“ ein paar schöne Tage für unsere Ausflüge abgegriffen. Der Wettergott meinte es gut mit uns.

 

Ab September war dann wieder jeden Tag Regen angesagt. Es kamen Dietmar und Kirsten zu Besuch. Sie übernahmen den Hof mit allem Getier, der Verantwortung und dem vielen Regen ...und wir verschwanden für 2 Wochen in Richtung Deutschland.

 

Unser jährliches Seminargruppentreffen in Leipzig und eine tolle Wanderung mit unseren Mini Aussie Mädchen an der Mosel, ließen auch diese Tage wie im Fluge vergehen. An der Mosel waren wir mit gleichgesinnten Hundenarren bei unwirschem Wetter unterwegs. Liebenswerte Zwei- und Vierbeiner, gutes Essen und wohl bekömmlicher Moselwein hielten uns bei guter Laune. Übrigens waren Neele und Thyra die wohl best erzogensten Hunde während dieser Zeit. Hier auf Espetveit haben die Zwei immer eine große Klappe. Zusammen mit anderen Hunden und Menschen waren unsere Hundemädchen wie umgewandelt. Kein Wässerchen trübend, waren sie fast immer gehorsam und brav an unserer Seite. Sie haben wohl die „Benimmse“ mit in die Wiege gelegt bekommen. Wenn es darauf ankommt zeigen sie sich jedenfalls von ihren guten Seite und wir können uns ruhigen Gewissens überall mit ihnen sehen lassen.

 

Zu guter Letzt machten wir noch einen kurzen Abstecher zu unseren Kindern und Enkeltöchtern. Oh Mann, wie groß unsere beiden Enkelkinder inzwischen geworden sind. Da sieht man sehr deutlich, wie die Zeit rennt! 

Jedenfalls genossen wir die 2 Wochen Deutschland so richtig.

 

Der Sommer war zwar verregnet, aber er war ein toller „Beerensommer“. Wir haben Massen von Blaubeeren und Preiselbeeren gesammelt und verarbeitet. Eingekocht, entsaftet, Wein gekeltert und Marmelade hergestellt, ...Vorrat für mindestens 2 Jahre. Sogar eine Spätlese gab es noch im November, da der Herbst weiter mit Regen dominierte und Frosttage kaum zu finden waren.

 

Die letzten Schwalben hatten uns erst am 28. September verlassen. Am Abend zuvor gab es noch ein lautes Gezwitscher im Stall und am nächsten Morgen beim Füttern der Pferde war es plötzlich ganz still. Kein Gezwitscher und kein Geflatter mehr, … die drei letzten Schwalbenkinder hatten Espetveit endlich verlassen. Es wurde aber auch Zeit. Die Temperaturen lagen am Tage knapp über 10 Grad und abends zeigte das Thermometer nur noch 2 Grad. Wir hatten befürchtet, dass sie es aufgrund des schlechten Wetters nicht mehr schaffen in Richtung Süden auf zu brechen. Aber die Natur wusste es besser und wir waren sehr froh darüber.   

 

Ebenfalls erst Ende September haben wir die letzten Heurundballen aus Kristiansand geholt. Auch das Stroh kam erst zum Ende des Monats unter Dach und Fach. Der Hafer wurde erst in der zweiten Septemberwoche gedroschen, ... das war wirklich knapp! 

So spät wie in diesem Jahr hatten wir das Futter noch nie drinnen.

Tja, wir bekamen immer wieder bestätigt, dass der Sommer in diesem Jahr hier in Norwegen ausgefallen war.

 

Unsere Schafherde war Ende September noch vollständig, denn der geplante Abholtermin zur Schlachterei war geplatzt. Nun mussten wir sehen, wie wir alle satt bekamen, denn auf den Wiesen war nicht mehr viel zu holen. In den letzten 3 Wochen vom September gab es nur Regen, so dass die Sonne keine Chance hatte, dem Boden etwas Grün zu entlocken.

 

Der Tiertransporter kam dann endlich nach einer erneuten Absprache am 8. Oktober. Es verließen uns 15 Lämmer (alle unsere Jungs) und 9 alte Schafe. Es gingen Dala, Maila, Colli, Fips, Tria, Rosa, Katrin, Grete und Merete. Entweder gab es Probleme bei der Geburt der Lämmer oder eine abgelaufene Euterentzündung ließ eine weitere Trächtigkeit nicht zu. Auch hatten wir 3 Damen, die einfach nur in die Jahre gekommen waren. Eine weitere Trächtigkeit war für sie nicht zumutbar. Alle unsere 6 Lammmädchen durften bleiben.

Der Tag mit dem Versenden der Schafe und Lämmer war wie in jedem Jahr ein trauriger Tag. Auch wenn einige Menschen meinen es handele sich ja nur um Schafe, hängt bei uns immer ein kleines Stück Herz an jedem Tier. Egal warum wir sie weg schicken, sie gehörten zu Espetveit und damit waren sie ein Teil unseres Lebens.

 

Nur 3 Tage nachdem wir die Schafe und Lämmer zur Schlachterei geschickt hatten, holten wir die verbliebenen Tiere der Herde wieder nach Hause in den Stall. Es war mal wieder viel Regen angekündigt und sie pitschnass in den Stall zu stellen, tut der Gesundheit nicht gut. 

 

Glücklicherweise konnte Neele ihren 4. Geburtstag ohne gesundheitliche Einschränkungen erleben. Der Tumor hat sich nicht mehr gezeigt und sie hat sich sehr gut der neuen Situation angepasst.

 

Der November an sich ist ja ein trüber Monat. Für uns ist er zusätzlich ganz schön traurig. Wir hatten unsere Mini Aussie Mädchen Ylva und Anouk im November 2011 und 2013 verloren. Ylva nur 2 ½ Jahre alt und Anouk nur 4 ½ Jahre verließen uns völlig unerwartet von einem auf den anderen Tag. Wir denken oft an die zwei Geschwister und es fließen nach wie vor reichlich Tränen deswegen. Im November steht immer eine Laterne unter dem Glockenbaum am Grab im kleinen Tal. Die Laterne brennt bis ins neue Jahr.

Ende November wurde unser neuer Traktor geliefert. Der "Alte" hatte mehr als 8000 Arbeitsstunden hinter sich und war in die Jahre gekommen. 

 

Im Dezember wurde Thyra , unser Bärli 4 Jahre. Wir sind so froh, dass sie mit uns hier auf Espetveit lebt. Wäre Ylva 2011 nicht so plötzlich von uns gegangen, gäbe es Thyra nicht auf Espetveit. So ist das im Leben, Glück und Unglück liegen so oft dicht bei einander.

 

Der Winter ließ in 2015 lange auf sich warten. Viel Regen und Temperaturen um 10 Grad prägten den Dezember. Selbst Weihnachten verlebten wir grün, oder besser graubraun.

Doch am 27.12. kam der Winter mit Macht. Binnen weniger Stunden war ganz Espetveit mit einem dicken weißen Tuch bedeckt. Endlich, den neuen Traktor aus der Garage geholt, Schneefräse angebaut und unseren Hof befreit vom vielen Weiß. Natürlich müssen wir wie in jedem Jahr auch viel mit Handarbeit erledigen. Inzwischen sind wir jedoch ein eingespieltes Team und freuen uns auf Schnee und Frost... und die viele Arbeit mit dem Weiß.

 

und schon war auch 2015 vorbei. Mit einem Lagerfeuer zu Silvester verabschiedeten wir das alte Jahr und hießen das Neue Jahr herzlichst willkommen. 

 

Tja und jedes Jahr aufs Neue fragen wir uns, wo denn die Zeit nur geblieben ist? Wir denken von Jahr zu Jahr vergeht die Zeit schneller. Je mehr Jahre ins Land gegangen sind, um so mehr stellen wir uns die Frage, was wir verändern sollten, um jeden Tag noch intensiver als ein eigenes Leben für sich zu begreifen.  

 

 

2015 war ein gutes Jahr für uns.

Wir bedanken uns für das Gelebte im letzten Jahr.

 

Wir freuen uns auf 2016

und sind gespannt auf das, was es für uns bereit hält.  

    Dem neuen Jahr wollen wir mit mehr Zeit begegnen.

 

 

 

Das folgende Gedicht soll zum Nachdenken und Innehalten anregen.  

 

 

Nimm Dir die Zeit,

den Duft der Rose zu genießen

 

Nimm Dir Zeit

zum Denken, dies ist die Quelle der Kraft!


Nimm Dir Zeit

für die Arbeit, denn dies ist der Preis des Erfolges!


Nimm Dir Zeit

für die Liebe, sie ist der wahre Reichtum des Lebens!


Nimm Dir Zeit,

Dich umzuschauen, der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein!


Nimm Dir Zeit

zum Spielen, dies ist die Freude der Jugend!

 

Nimm Dir Zeit,

um mit Freunden zusammen zu sein

und ihnen zu helfen,

dies ist die Quelle des Glücks!


Nimm Dir Zeit

zum Träumen, dies bringt Dich den Sternen näher!


Nimm Dir Zeit

zum Lachen, dies ist die Musik der Seele !

 

 

* * *

* *

*

 

  Zeit ist das begrenzteste Mittel,

das Du zur Verfügung hast!


Deshalb nimm Dir Zeit,

den Duft der Rose zu genießen!

  

Verfasser unbekannt

 

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