Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

 

27.12. 2015

 

Endlich Winter

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Dass wir in Norwegen mal „grüne Weihnacht“ haben, hätten wir uns nie träumen lassen. Doch in diesem Jahr war es so. Das bisschen Schnee was noch Mitte Dezember lag, verschwand mit einem erneuten Tiefdruckgebiet voller Regen und Temperaturen um die 10 Grad plus.

 

Aber in der Nacht vom 2. Weihnachtstag begann es kräftig zu schneien. Am Morgen hatten wir gut 30 cm Neuschnee bei wenigen Graden unter Null.

 

Endlich hatte die Natur ihr weißes Kleid bekommen und alles sah ruhig und friedlich aus. Der Himmel zeigte sich gen Sonnenaufgang in zartem pastellfarbenen  Hellblau und Rosa. Passend zum glitzernden reinen Weiß.

 

Nun drücken wir die Daumen, dass der Winter bleibt und wir vom Wechselwetter verschont bleiben.

 

So wie es jetzt ist, könnten wir gelassen ins Neue Jahr gehen. 

 

Binde deine Wünsche an einen Stern.

 

Leonardo da Vinci 

 

 

 

Auf dem heutigen Morgenspaziergang, ... ohne Schnee und Frost.
Auf dem heutigen Morgenspaziergang, ... ohne Schnee und Frost.

 

 

22.12. 2015

 

Es kann nur

besser

werden …

 

am dunkelsten Tag des Jahres.

 

 

 

 

Auch wenn sich die Temperaturen nicht danach anfühlen: Heute am 22. Dezember 2015 ist tatsächlich kalendarischer Winteranfang. Allerdings erleben wir in diesem Jahr die Wintersonnenwende ohne Schnee und Eis. 

 

Der Tag der Wintersonnenwende ist der Zeitpunkt zu dem die Sonne senkrecht (05:48 MEZ) über dem südlichen Wendekreis der anderen Erdhälfte steht und die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont erreicht. Dementsprechend hat der Tag nördlich des Äquators, die wenigsten Tageslichtstunden zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Doch mit dem heutigen Tag verändert sich der Rhythmus, das Licht kommt zurück. 

 

Die Wiederkehr der Sonne war in vielen heidnischen Kulturen ein Festtag. Besonders hier oben in den „dunklen“ nordischen Ländern feierte man dieses mit einem Fest.

In den sogenannten „Raunächten“, eines zwölf Nächte dauernden Festes, begrüßten die „Nordländer“ die Rückkehr der Sonne. Es wurde die Dunkelheit vertrieben und das Leben willkommen geheißen.

 

Doch was die meisten Menschen in der heutigen Zeit nicht wissen, die Wintersonnenwende hat auch mit unserem Weihnachtsfest zu tun.

Papst Hyppolit soll sie um das Jahr 217 nach Christi Geburt eingeführt haben. Er legte Maria Empfängnis für den 25. März fest, der Tagundnachtgleichen nach dem Julianischen Kalender, die den Beginn des Frühlings markiert. Neun Monate später zur Wintersonnenwende (nach dem damaligen Kalender war es der 25. Dezember) war folglich das Fest zur Geburt Jesu - Weihnachten.

 

Die Römer wiederum hielten am 25. Dezember ein Fest zu Ehren ihres Sonnengottes Mithras ab.

 

Und wir?

In unserer Zeit feiert man zwar Weihnachten, die Wintersonnenwende ist aber bei uns, selbst hier im Norden, kein Anlass mehr für ein besonderes Fest.

 

Merkwürdig, können doch im Gegensatz zur Sonnenwende im Sommer, sich die Menschen der Nordhalbkugel jetzt immerhin sechs Monate lang auf immer längere Tage und mehr Licht freuen.

 

Jaaaaaaa..., aber wir ignorieren diesen Tag nicht so einfach!!!

An diesem Tag kommt nicht nur das Licht zurück, nein, auch Ralf hat das Licht an diesem Tag erblickt. Na, wenn das nicht zusätzlich ein Grund ist, den heutigen 22. Dezember gebührend zu feiern.

 

Mit einem Lagerfeuer hier auf Espetveit ehren wir diesen Tag. Wir freuen uns auf die Rückkehr des Lichtes und wünschen uns noch noch viele gemeinsame Wintersonnenwenden.

 

Ein Weihnachtslied

Wintersonnenwende!
Nacht ist nun zu Ende!
Schenkest, göttliches Gestirn,
neu dein Herz an Tal und Firn!

O der teuren Brände!
Hebet hoch die Hände!
Lasset uns die Guten loben!
Liebe, Liebe, dir da droben!

Wintersonnenwende!
Nacht hat nun ein Ende!
Tag hebt an, goldgoldner Tag.
Blühn und Glühn und Lerchenschlag!

O du Schlummers Wende!
O du Kummers Ende!


Christian Morgenstern (1871-1914) 

 

 

 

 

04.12. 2015

 

Happy Birthday Bärli


 

Heute wird Thyra,

4 Jahre.

 

 

 

 

Aus unserem kleinen Kuschelbär ist eine kräftige, stattliche Mini Aussie Dame geworden.

 

Mehrere „Abspeckversuche“ sind hoffnungslos im Sand verlaufen. Sie ist wie sie ist, eben ein Bärli und für uns als Schwergewicht akzeptabel. Wir lieben unser Pummelchen wie sie ist.


Thyra ist immer da , wo wir sind. Keinen Meter lässt sie zwischen uns. Manchmal ist sie in ihrer Penetranz etwas nervend, jedoch empfinden wir sie meist als ein liebes Anhängsel über 24 Stunden am Tag.


Thyra ist geduldig, ruhig und ausgeglichen. Selten hört man mal ein „Wort“ von ihr. Sie ist so unauffällig, wie ein Plüschbär auf dem Sofa und immer „griffbereit“ wenn man sie braucht.


Wir wünschen unserem Kuschelbär

alles erdenklich Gute zu ihrem Geburtstag

und uns allen noch viele lange gemeinsame Jahre. 

 


Gleichgewicht ist nichts, was man festhalten kann.

Gleichgewicht ist Wandel, permanente Veränderung.


Shi Yan Bao