25.11. 2014 Ylva, … Zeit alleine heilt nicht.

 

 

Meine liebe Ylva!

 

Es sind jetzt schon 3 Jahre , dass Du gegangen bist. Die Gedanken an Deinen Tod treiben mit nach wie vor die Tränen in die Augen.

Dich zu verlieren war wie ein Faustschlag in den Magen. Dein Verlust nahm mir fast den Atem. Ich wollte die Realität Deines Todes nicht akzeptieren, ich wollte nicht glauben, dass Du einfach gestorben bist. Ich war fassungslos und hatte Schuldgefühle.

„Hätte ich eher zum Tierarzt fahren sollen ?

Hatte ich den falschen Arzt gewählt? „

 

Ich wünschte, ich hätten vielmehr Zeit für Dich gehabt.

 

Meine Trauer dauert nun schon viele Monate und ich kann Dich nicht loslassen, ... ich kann Dich aus meinen Gedanken nicht gehen lassen.

 

 

Du und Anouk wart ein Teil meines Neubeginns hier oben im Norden. Ihr beide wart meine Zuhörer, meine Freundinnen, meine verständnisvollen Begleiter in allen schwierigen Situationen. Wenn ihr um mich wart, fühlte ich mich nie allein. Mit euch hatte ich viel positives Erleben. Mit euch hatte ich unendlich viele phantastische Stunden.

Ich danke Dir und Deiner Schwester Anouk für die schönen gemeinsamen Zeit und dass ihr immer für mich da wart.

 

Nach all den vielen Monaten ist mir bewusst geworden, dass meine Trauer wie der kleine Bach ist, der neben unserem Haus, mal mehr oder mal weniger gefüllt mit Wasser, ins kleine Tal fließt.

Die Trauer fließt, mal mehr mal weniger, durch mein Leben. Meine Trauer vergeht nicht einfach, sondern sie dauert vielleicht eine Lebenszeit.

Nur meine Beziehungen innerhalb dieser Zeit verändern sich.

 

Liane

 

 

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke.

Sie werden mich an dich erinnern, mich glücklich und traurig machen

und dich nie vergessen lassen.

 

Verfasser unbekannt 

 

 

Das Leben hilft uns nicht immer am Leid vorbei

und nimmt uns die Last nicht ab:

doch es gibt uns Kraft zum tragen und begleitet uns durch schwere Stunden hindurch in einen neuen Tag.

 

Verfasser unbekannt

 

 

16.11.2014

 

Gedanken für  Anouk

 

Unsere "Nucki"

ist seit einem Jahr nicht mehr bei uns.

  

 

Sie ist plötzlich gegangen und hat ein riesiges Loch in mir hinterlassen. Es fällt mir nach wie vor schwer zu akzeptieren, dass unser kleines „Plappermaul“ einfach nicht mehr bei uns ist.

 

Dieser Verlust und diese Trennung lassen mich Schmerz und Verletzung fühlen. Es hat sich in mir eine Leere ausgebreitet, die einem riesigen schwarzen Loch gleicht. Dieses Loch, dieser Mangel, dieses Fehlende, kann ich durch nichts füllen. Nichts von außen kann so einwirken, dass sich die Leere im Inneren wirklich auffüllt und verschwindet. Keine Neele und keine Thyra können unsere Anouk ersetzen.

 

Die Auseinandersetzung mit mir selbst, dem Zulassen von Gefühlen und der Wirklichkeit geben mir vielleicht die Chance mit der Zeit vorwärts zu schauen und zu akzeptieren.

 

Seit gestern Abend brennt eine Laterne an dem Platz wo Anouk und Ylva gemeinsam im kleinen Tal ruhen. Wenn ich das Licht sehe, muß ich über so manches Erleben mit den beiden Hundemädels schmunzeln und gleichzeitig füllen sich meine Augen mit Tränen da die beiden Schwestern mir so unendlich fehlen.

 

Liane