Neujahrsgruß 2014

 

 

Neujahr ist die feierliche Zeit,

 

in der wir das vergangene Jahr verabschieden

 

und das neue Jahr

 

voller Hoffnung willkommen heißen.

 

 

(cc)  Music by Dexter Britain

Wenn du das Gefühl hast,
du trittst auf der Stelle und nichts verändert sich,
dann lass dir frischen Wind um die Nase wehen,
mach die Augen auf, schau nach vorne und

sieh das Wunderbare!

 

Verfasser unbekannt

 

2013 war für uns mal wieder ein arbeitsreiches Jahr. 

 

Endlich sind wir mit den grundlegenden und den gewünschten Veränderungen auf Espetveit fertig. Ganz unten auf der Wunschliste stand der „Märchenwald“ rund um unseren Hof. Diesen Traum von einem „Märchenwald“ hier auf Espetveit haben wir uns nun endlich erfüllen können.

Wir haben manchmal bis zur Erschöpfung gearbeitet. Doch es hat sich gelohnt. Der Wald ist entrümpelt und vom Dickicht befreit. Er kommt jetzt in seiner ganzen Schönheit zur Geltung, insbesondere die über einhundert Eichen. Sie sind hier eine Seltenheit und sie werden jetzt befreit aufatmen und noch schöner wachsen. Wir erfreuen uns täglich der Natur rund um unser Anwesen, denken auch ab und zu an so manche mühe- und leidvollen Momente zurück.

 

Unser Dank geht hierbei an Ina und René, die uns bei den Waldarbeiten tatkräftig unterstützen. Leider hat René sich bei den Waldarbeiten am rechten Auge verletzt. Wir wünschen ihm von Herzen, dass alles wieder gut wird. Außerdem arbeiteten unsere beiden Freunde als "Amme" und füllten während der Lammzeit so manchem Lämmchen, durch ein Fläschchen mit Milch, den kleinen Bauch.

 

Einer unserer schönsten Augenblicke in 2013 war unsere Reise nach Spitzbergen. Das dort Erlebte kann man kaum in Worte fassen und auch die Bilder widerspiegeln nur einen Teil dieser phantastischen Natur.

 

Dank unserer Freunde Simone und Dietmar aus Deutschland, die als Hobbybauern unseren Hof während dieser Zeit übernahmen, konnten wir uns diesen Wunsch erfüllen, Svalbard kennen zu lernen.

 

Der Sommer war traumhaft, die Heuernte so gut wie noch nie und mit unseren Erntehelfern Marita, René und Jack ein Kinderspiel, alles unter Dach und Fach zu bringen. Nach getaner Arbeit gab es dann ein erfrischendes "Espetbräu" aus der hauseigenen Brauerei, die in diesem Jahr den Betrieb aufnahm.

 

Unsere kleine Enkeltochter Marielle Sophie, inzwischen 2 Jahre alt (…, irre wie die Zeit vergeht) wurde getauft. Es war eine schöne Familienfeier und toll, mal wieder alle zusammen zu haben.

 

Wie in jedem Jahr reisten wir zu unserem Studententreffen in den Süd-Osten von Deutschland und unsere drei Mini Aussie machten während dieser Zeit Ferien in einer Wellness-Oase in der Nähe von Hamburg mit einer gleichzeitig verbundenen kleinen Operation (Kastration) für unsere drei Hundedamen.

 

Die zu Beginn des Jahres geplante "Mehrzeit" für unseren beiden Pferde Szindi und Bandy fanden wir nicht. Dennoch haben sie ein schönes Leben hier bei uns auf Espetveit. Sie können eben tun und lassen  was sie wollen. Wer kann das schon von sich sagen, jeden Tag so einteilen zu können, wie man Lust hat. Es gibt immer gutes Futter, im Sommer nach Herzenslust und so lang sie wollen auf der Koppel toben und fressen. Man wird gestriegelt und liebkost und ab und zu einer kleiner Streit untereinander, oder mit den Hundemädchen, gibt dem Tagesablauf immer wieder einen kleinen Kick.

 

Leider endete 2013 mit einem sehr traurigem Ereignis. Unsere Anouk hat uns im November plötzlich innerhalb weniger Stunden verlassen. Wir standen völlig hilflos dem Geschehen gegenüber und fühlten uns zurückversetzt nach 2011 wo Ylva, Anouk ihre Schwester, von uns ging.

 

Freud und Leid, Positives und Negatives, Höhen und Tiefen,... das ist das Leben,... doch es ist schwer, alles Unerwünschte geschehen zu lassen und zu akzeptieren.

 

Unsere langjährige Freundin Dagmar meint, dass in allem was passiert, ein Sinn steckt. Vielleicht ist es wirklich so? Allerdings ist es für uns nicht leicht auch bei negativem Erleben den Sinn zu erkennen und anzunehmen. 

 

 

Wir werden sehen, wie viele Steine sich in diesem Jahr uns in den Weg legen.

 

Einige, die leichteren, werden wir mit uns tragen.

 

Den einen oder anderen Stein werden wir benutzen, um darauf zu steigen und „unsere Welt“ von oben zu betrachten, um die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. 

 

Wahrscheinlich wird auch wieder ein Stein dabei sein , den wir einfach akzeptieren müssen und uns einen neuen Weg suchen, der um ihn herum führt.

 

Sicher sind uns auch einige Steine nützlich, um von einem zum anderen zu springen und unseren Weg dadurch noch schneller zu gehen.

 

Wir hoffen sehr, keinen Fels zu finden, der uns jäh in unserem Vorwärtskommen ausbremst oder vielleicht ein riesiges Gebirge, was uns auf unserem Weg für einem Moment scheitern lässt.

 

Doch scheitern kann auch eine Form von Ruhe beinhalten, die motiviert und einen Neubeginn in Gang setzt,

vielleicht einen für uns neuen Weg aufweist.


Ja, und die kleineren Steine gehören einfach zum Leben dazu und werden uns ohne Belastung auf unserem Weg begleiten.

 

 

 

Dieses neues Jahr heißt für uns vor allem

 

neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken

 

und neue Wege zum Ziel.

 


Heute am ersten Tag des Neuen Jahres bedanken wir uns bei allen Besuchern unserer Homepage für das Interesse am Geschehen auf Espetveit

 

und wünschen

 

 

Gesundheit, Lebensfreude und Zuversicht

auf dem Weg durch das Jahr 2014

 

 

 

Ralf und Liane