24.11. 2013

 

Gutartiger reaktiver Tumor

 

 

 

 

Thyra hatten wir im Oktober einen 5 cm großen Knoten,der sich im Nackenbereich gebildet hatte, entfernt.

 

Aufgrund des Aussehens des Knotens während der Operation, dachten wir nicht, dass es sich um einen bösartiges Gewächs handelt. Aber um ganz sicher zu sein, nahmen wir die « Bolle » mit ins Krankenhaus zur histologischen (feingeweblichen) Untersuchung. In der Pathologie arbeitet ebenfalls eine deutsche Kollegin, die wie wir seit 2007 in Kristiansand angestellt ist. Britta war so nett «das Ding » unters Mikroskop zu legen.

 

Und hier der Befund: 

HISTOLOGI SVAR

Pasient: Thyra, født:04.12.2011

Problemstilling: Knute på nakken/ryggen. Har kommet etter injeksjon i dette området.

Makrobeskrivelse:

Hudkledd vev (5 x 3 x 3 cm) med knutet tumor. Tumor måler 3 cm, viser et hulrom med diameter 0,8 cm og går ut mot en sidekant. Innenfor hulrommet gulbrunt materiale, omkring hulrommet gråbrunt indurert vev.

Mikrobeskrivelse:

Hud med fibrose og lymfohistiocytært betennelsesinfiltrat omkring uttalt nekrose. Innenfor nekrose gult materiale (fremmedlegeme?). Atypi ikke påvist.

Diagnose

Hud med uttalt nekrose, kronisk betennelse og fibrose. Se tekst.

 

Britta Kleist

(Overlege, Avd. f. Patologi SSK)

 

 

Tusen Takk , Britta !!!

 

Es gibt viele Dinge, die man nicht mit Geld bezahlen kann,

wohl aber mit einem Lächeln,

einer Aufmerksamkeit,

einem Danke !

 

Sinngemäß übersetzt, handelt es sich also um ein Bindegewebetumor auf Grundlage einer Entzündungsreaktion, wahrscheinlich im Zusammenhang mit einem von aussen zugeführtem Material (lokale Reaktion auf Injektion mit einem Narkosemittel im Zusammenhang mit der Kastration im September diesen Jahres ?)

 

Also alles ist gut, kein Hinweis auf eine bösartige Veränderung.




Thyra merkt man die kleine zusätzlichen Operation nicht an. Es ist alles gut verheilt und bis auf das sehr langsam nachwachsende Fell ist nichts mehr zu sehen. Ein schmale Strich ist die Narbe, mehr nicht



 

Die Operation hatten wir in der selben Tierarztpraxis durchgeführt wo leider auch unsere anderen beiden Mädels Ylva und Anouk behandelt wurden.  

 

Allerdings haben wir mit operiert und die Wunde selber verschlossen, so wie wir glaubten, dass es richtig ist.

 

Und das war gut so!!!

 

 

  

22.11. 2013

 

Warum ?...

 

... ,darum!

 

 

Nun ist Anouk seit einer Woche nicht mehr unter uns. 

 

Wir sind nach wie vor aus der Spur und überlegen immer wieder, wie wir ihren Tod hätten vielleicht verhindern können.

 

Die ersten Symptome zeigte sie am Donnerstag Abend (14.11.13), als wir von der Arbeit um 17:00 Uhr nach Hause kamen. Sie sprang zusammen mit den anderen beiden Mädels im Kreis und freute sich, dass wir endlich wieder zu Hause waren. Hier ein Räuspern und ein wenig hüsteln, vor lauter Übermut das Atmen vergessen, … glaubten wir jedenfalls.

 

Am Abend wurde es mehr mit dem Räuspern. Sie versuchte durch kräftiges Husten irgend etwas aus dem Hals zu bekommen. Na, ja vielleicht ein kleine Gräte vom Trockenfisch oder ein kleines Holzstückchen, was sich im Rachen festgesetzt hatte und nun für sie unangenehm wurde, so dass sie es hoch husten wollte,... glaubten wir.

 

Um so später der Abend, um so häufiger kamen die Hustenanfälle, wobei die Atemfrequenz normal war und sie auch sonst nicht beeinträchtigt wirkte. Sie tobte sogar mit Neele in der Wohnstube, so dass wir die beiden noch raus an die frische Luft setzten.

 

Gegen 23:00 Uhr zeigte sie eine erhöhte Atemfrequenz und die Hustenanfälle kamen in kürzeren Abständen und wurden kräftiger. Liane hatte sich entschlossen mit Anouk in der Wohnstube zu nächtigen, so dass die anderen Ruhe zum Schlafen hatten. Anouk gefiel das gar nicht. Immer wieder ging sie hoch zur Schlafstubentür und wollte auf ihren Schlafplatz.

 

Weder Anouk noch Liane fanden auch nur eine Minute Schlaf. Am Freitag morgen, nachdem alle Tiere gefüttert waren, ging es gegen 06:30 Uhr nach Kristiansand zur Arbeit und Anouk fuhr mit uns. Wir hatten bereits in der Nacht um 03.00 Uhr im Internet nachgesehen und der Tierarzt hatte ab 08.00 Uhr seine Praxis offen.

Eine Stunde Fahrt bis nach Kristiansand und um 07:30 Uhr standen wir vor der Tierarztpraxis. Die Praxishilfe kam bereits um 07:45 Uhr und lies uns gleich ein. Sie informierte den Tierarzt und 5 Minuten später untersuchte er Anouk. Liane erzählte ihm die ganze Geschichte und von unserem Verdacht, dass sie wohl irgend etwas im Hals haben musste, was diese Husteattacken hervorrief.

 

Narkosemittel subkutan gespritzt, aber Anouk wollte sich nicht ablegen. Die Luftnot, die sie inzwischen beherrschte, war wohl der Grund für ihr zögerliches Legen. Erst eine zweite Dosis und Anouk fiel in den Schlaf. Als erstes wurde der Kehlkopf angeschaut. Kehlkopfspiegelung nennt man das im Fachgebrauch. Doch entgegen unserer Annahme, war da nichts von einem Fremdkörper zu sehen. Der Kehlkopf selbst war frei, die Stimmbänder leicht ödematös und mit etwas mehr Gefäßzeichnung. Also nichts am Kehlkopf, keine Zeichen einer Fremdkörperaspiration. Kein Schleim, keine deutliche Entzündung. Also musste die Ursache für die Symptomatik tiefer, nämlich in der Luftröhre oder Lunge liegen.

 

Als nächstes ging es auf den Röntgentisch zur Lungenaufnahme. Aber auch hier kein Fremdkörper, der sich in den Luftwegen darstellt. Also auch keine tieferliegende Aspiration. Die Trachea (Luftröhre) war etwas in ihrem Lumen eingeengt, aber man konnte nicht unbedingt von einer echten Verengung sprechen. Man findet solche Luftröhrenverengung häufiger bei jungen Hunden (auch bei Kindern im Säuglingsalter ). Die Lunge selbst war etwas streifig in der Zeichnung, mehr nicht. Der Tierarzt meinte aufgrund dieser Lungenaufnahme und der Klinik, dass es wohl ein beginnender Virusinfekt ist mit entsprechender Lungenaffektion. Das Herz war grenzwertig vergrößert, aber im Zusammenhang mit diesem Infekt seiner Meinung nach nicht unnormal.

 

Ein Antibiotikum und dazu Prednisolon und Anouk ist in 2 Tagen wieder auf dem Weg der Besserung“, waren seine Worte. Es handelt sich auf keinen Fall um eine lebensbedrohliche Situation, da ist er ganz sicher... ja er war ganz sicher.

 

Da ja für uns beide noch Patienten in der Klinik warteten, ließen wir Anouk in der Tierarztpraxis, so dass sie in Ruhe die Narkose ausschlafen konnte. Die erste Dosis eines Antibiotikums hatte sie in der Praxis erhalten.

 

Am Nachmittag holte Ralf Anouk wieder aus der Praxis ab und der Tierarzt versicherte ihm, dass es ihr schon deutlich besser ging.

 

Um 16:00 Uhr machten wir uns mit unserer Anouk im Auto auf den Heimweg und trafen um 17.00 Uhr auf Espetveit ein. Die ganze Fahrt über hustete sie weiter und die Atemfrequenz war deutlich erhöht.

Zu Hause angekommen, zog sie sich zurück. Wir holten gleich unsere Heimapotheke hervor und verabreichten unserer Nucki die nächste Dosis des Antibiotikums und gleichzeitig Prednisolon. Sie nahm die Tabletten freiwillig ohne jeglichen Widerstand. So wie es immer war, … Anouk ließ sich von uns alles gefallen, sie vertraute uns einfach.

 

Gegen 20.00 Uhr legte sie sich ab und wir hatten die Hoffnung, dass es jetzt ruhiger wird und alle endlich etwas schlafen können.

 

Doch leider war die Ruhe nur von kurzer Dauer. Sie war wohl einfach zu erschöpft, um immer wieder aufzustehen und sich zu legen. Um 02:00 Uhr nachts kam es dann zur akuten Verschlechterung. Zwei Stunden zuvor, ging sie ständig von einem Platz zum anderen und fand keine Ruhe. Ständiges husten und schnelle Atmung kosteten ihre letzten Kräfte. Aufstehen war ihr nicht mehr möglich. Und so hielt Liane ihren Kopf, so dass sie ausreichend Luft bekam. Und jetzt schoss es wie ein Blitz durch Lianes Kopf: ...Husten, Schleim,.... Lungenödem (Wasser in der Lunge)! Das war keine beginnende Virusinfektion, Bronchitis oder Lungenentzündung... es war ein Lungenödem. Anouk hatte eine akute Herzinsuffiziens, die jetzt dekompensiert war.

 

Der Tierarzt hatte eine Fehldiagnose gestellt und unseren kleinen Hund auch nicht ausreichend gründlich untersucht. Wir waren einfach dumm gewesen, ihm blind zu vertrauen.

 

Lasix hatten wir zu Hause. Das ist ein Mittel zur Entwässereung. Anouk bekam es gespritzt, doch es war zu spät. Das Herz schaffte die schwere Arbeit nicht mehr. Die Atmung wurde immer oberflächlicher. Die Kraft zu husten und den Schleim eventuell hinaus zu bringen, hatte sie nicht mehr. Sie sah Liane mit großen Augen an und Liane wusste, dass Anouk sich auf ihren letzten Weg begibt. 2 Stunden musste unsere kleine Nuckimaus kämpfen um endlich gehen zu können … oder vielleicht wehrte sie sich auch dagegen, uns zu verlassen. Die großen Augen mit denen Anouk ihre vertraute Liane ansah, können nie vergessen werden. Sie baten um Hilfe, die wir ihr nicht mehr geben konnten. Um 06:30 Uhr hechelte unsere kleine Nucki ihren letzten Atemzug und verließ unsere Welt. Ihr Leiden fand endlich ein Ende. Anouk hatte sich auf den Weg ins kleine Tal zu ihrer Schwester Ylva begeben.

 

Wenn wir alles rekapitulieren, den gesamten Krankheitsverlauf, uns die Röntgenbilder ansehen und die Fachliteratur durchforsten, müssen wir davon ausgehen, dass Anouk einen unbekannten, bislang kompensierten Herzfehler gehabt hatte, der jetzt mit 4 ½ Jahren anläßlich einer Bagatellerkrankung symptomatisch wurde. Die Dekompensation führte über die zunehmende Herzinsuffizienz zum begleitenden schweren Lungenödem. Der Tod wurde durch ein Herz-Lungenversagen hervorgerufen. Das Herz schaffte es einfach nicht mehr, gegen den ständig steigenden Widerstand in der Lunge zu pumpen.

 

Sie hatte nie eine Virusinfektion (kein Fieber), das war eine grobe Fehldiagnose des Tierarztes. Keine Infektion führt in unseren Breiten innerhalb weniger Stunden zum Tode.

 

Das beginnende Lungenödem im Anfangsstadium, mit dem Hüsteln, haben wir einfach verkannt, da die Diagnose angeborener Herzfehler für uns nie zur Debatte stand. Anouk zeigte bislang keine Symptome. Sie war normal belastbar und Extrembelastungen war sie nie ausgesetzt. Der Herzfehler hatte sich nie bemerkbar gemacht.

Doch irgendwann, meist durch ein eigentlich unbedeutende Ereignisse, wie z. B. eine Narkose (Anouk wurde im September in Narkose kastriert) verschlechtert sich so ein leicht krankes Herz mehr und mehr und die ersten Symptome zeigen sich.

 

Wir hätten bei einer bekannten Anamnese den schnellen akuten Verlauf anders gedeutet und entsprechend handeln können und Anouk wahrscheinlich dieses Mal retten können. Doch es hätte ein anderes, nächstes Mal gegeben, wer weiß das schon. Und dann immer wieder die Angst, schafft sie es, täglich Medikamente, körperliche Belastung meiden und so weiter und so fort. Wir können uns vielleicht ein wenig damit trösten: „Hätten wir das für unser kleines, quirliges Plappermaul gewollt?“

Ja,... ja wir hätten es sicher versucht Anouk bei uns zu behalten, … ganz bestimmt hätten wir es versucht, egal wieviel Mühe es uns gekostet hätte. Zumindest so lange, wie es für sie ein erträglich gewesen und ein schönes Hundeleben bedeutet hätte.

 

Hinterher ist man immer klüger, ja so ist es leider und man denkt darüber nach, was man hätte anders machen können!

 

Diese verdammte Fehldiagnose des Tierarztes war aus unserer Sicht grob fahrlässig, ist in der Tiermedizin wohl aber keine Seltenheit. Da bezahlen die Besitzer die Rechnung und der Tierarzt macht einen Haken hinter die Sache. Es sind ja nur Tiere. Man stelle sich das Theater vor, was bei einem Menschen gemacht würde, selbst wenn er uralt ist!

 

Wir sind desillusioniert und nicht mehr überzeugt von den Tierärzten kompetente Hilfe zu bekommen. In Zukunft gehen wir jeder noch so klitzekleinen Kleinigkeit selbst nach, das steht fest.

 

Nebenbei bemerkt...in der selben Tierarztpraxis haben wir auch unsere Ylva verloren.

 

Sollte in Zukunft eine tierärztliche Konsultation notwendig werden, wenden wir uns an eine Tierklinik im Süden von Kristiansand, wo mehrere Tierärzte ein Team bilden. Wir sind ab jetzt kritischer und werden alles doppelt und dreifach überprüfen. Damit sind natürlich unsere Hunde keine bequemen Patienten und wir unbequeme hinterfragende Kunden... aber nur so können wir weiteres Unheil und Leid durch inkompetentes Handeln verhindern.

 

Wir haben Anouk nicht obduziert, um bestätigt zu bekommen, was der Verlauf zeigte. Wir wollten sie so zu Ylva schicken, wie sie war, nicht „aufgeschnitten“ und wieder „zusammengeschnürt“.

Wir bekommen unseren kleinen Mini Aussie dadurch nicht zurück.

Kein anderer Hund wird unsere Anouk je ersetzten können. Nucki war einmalig, so wie es natürlich jedes andere Wesen ist, … sie war aber auch etwas ganz Besonderes für uns. Wir haben einen ganz lieben Gefährten verloren.

 

 

In 3 Tagen gedenken wir unserer Ylva, die am 25.11.2011 ebenfalls sehr dramatisch von uns gegangen ist.

Nun sind beide Schwestern wieder vereint und seit dem 16.11. brennt ein Licht unter dem Glockenbaum im kleinen Tal.

 

Wenn wir die Augen schließen und unsere Gedanken in die Vergangenheit gleiten lassen, können wir die Zwei im kleinen Tal an den Hängen toben und über den kleinen Bach springen sehen.

Vielleicht gibt es ja doch diese „andere Welt hinter der Regenbogenbrücke“.

 

Ylva und Anouk (rechts)
Ylva und Anouk (rechts)

 

Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist.


Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat.


Du kannst die Augen schließen und von ihr träumen.


Du kannst die Augen öffnen und sehen,
was sie hinterlassen hat.

 

Autor unbekannt

 

 

 

 

17.11. 2013 Ein Traum ?.... nein, bittere Wirklichkeit!

 

Der Tod ordnet die Welt neu,
scheinbar hat sich nichts verändert,
und doch ist die Welt für uns
ganz anders geworden.

 

Seit nun einem Tag hat Nucki hat ihre Ruhestätte neben ihrer Schwester Ylva im kleinen Tal unter dem Glockenbaum.

Zieht der Wind über Espetveit, so klingen die Glocken im Tal und erinnern uns an unsere zwei Mädels.

Anouk und Ylva werden immer in unseren Herzen wohnen.

 

Wir haben viele Schöne Stunden mit den Beiden erlebt und so manches Ereignis weckt den Frohsinn der beiden Kleinen in uns, trotz unserer Trauer, die uns fast erdrückt.

 

Thyra und Neele sehen auf unseren Spaziergängen ständig hinter sich, sicher in der Annahme, dass doch Anouk irgendwo noch aus dem Gebüsch auftaucht und mit ihrem penetranten Gebell wieder Ordnung in das kleine Rudel bringt. Im Haus sind die beiden ganz still, man nimmt sie kaum wahr.

Eine unheimliche Stille beherrscht augenblicklich unser Haus und unseren Hof. Wir meinen selbst unsere Nucki hier und da zu sehen,... doch ist uns klar dass es Wunschgedanken sind, die uns Anouks Bild vor Augen führen.

 

 

Norwegen hat uns bisher viel Schönes gegeben, allerdings mit seiner Rauheit auch viel abverlangt. Unser Bandy verstarb kurz nach dem wir Espetveit übernommen hatten, nur 4 Wochen durfte er mit uns hier draußen sein. Nun haben wir auch unsere beiden Hundemädchen Ylva und Anouk gehen lassen müssen. Warum ist das Leben so hart zu uns und nimmt uns die, die uns nahe stehen?   

 

Wir sind sehr froh dass wir noch unsere beiden roten Mädchen Neele und Thyra, unsere beiden Pferde, Szindy und unseren "neuen"  Wallach Bandy und natürlich unsere Schafherde haben.

 

Das Leben geht weiter und vielleicht ist es in den nächsten Jahren ein wenig gnädiger mit uns und unseren Tieren.

 

Espetveit ist nicht mehr das was es war. 

Es ist hier jetzt viel zu still und öde.

 

Unsere Nucki fehlt uns so sehr.

 

 Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich liege nicht dort in tiefem Schlaf.


Ich bin der Wind über brausender See.
Ich bin der Schimmer auf frischem Schnee.
Ich bin die Sonne in goldener Pracht.
Ich bin der Glanz der Sterne bei Nacht.


Wenn du in der Stille des Morgens erwachst,
bin ich der Vögel ziehende Schar,
die kreisend den Himmel durcheilt.

 

 

Steh nicht weinend an meinem Grab,
denn ich bin nicht dort.


Ich bin nicht tot. Ich bin nicht fort.

 

Joyce Fossen

 

 

 

 16.11. 2013 

 

 

Heute Morgen  um 06:30 Uhr ist unsere Anouk  verstorben.

 

 

Mussten Dich gehen lassen,

konnten nichts tun.
Still und ohne Schmerz

kannst Du nun ruhn.

 

Unfassbar, aber wahr, unsere Anouk ist nicht mehr unter uns. Wir sind völlig aus der Spur. Wo ist unser Gleichgewicht, wo ist sie hin, unsere heile Welt?

 

Wir sind unendlich traurig und stehen der Situation hilflos gegenüber. Fragen, Fragen und immer wieder Fragen … und keine plausible Erklärung für das, was innerhalb von nur 36 Stunden vor sich ging und uns unser kleines quirliges "Plappermaul" genommen hat.

 

Wir suchen nach Antworten!

 

Warum bloß, wieso ging alles so schnell, warum bekamen wir keine Chance, ihr zu helfen?

 

Haben wir die Situation verkannt, nicht adäquat reagiert?

 

Was ist der Grund, dass sie nun nicht mehr bei uns ist?

 

Warum wird uns nun nach Ylva auch Anouk so früh genommen?

 

 

Unsere kleine "Nucki" war doch gerade erst viereinhalb Jahre alt.

 

 

Das Geschehene ist wie ein Albtraum.

 

Es ist nicht gerecht, so früh aus dem Leben scheiden zu müssen.