21.09. 2011

Es ist vollbracht

 

Es ist kaum zu glauben, aber unser Anbau am Haus ist fertig!

 

Nach einem Zeitraum von fast 6 Monaten sind wir endlich mit dem Anbau fertig. Wir können es kaum glauben, die Handwerker sind von dannen gezogen!

Doch was lange währt, wird gut,… so heißt es doch, … oder?

 

Der Anbau in der Wohnstube vergrößert den Raum um Einiges und macht es wesentlich heller. Unsere Pflanzen, die wir aus Deutschland vor Jahren mitgebracht hatten, gedeihen nun prächtig. Der Hibiskus, inzwischen mannshoch, trägt das erste Mal Blüten seit wir hier in Norwegen sind. Auch die Ficus benjamini Bäumchen sprießen üppig. Viel Licht tut uns allen gut.

 

Am Wochenende haben wir den Saunaraum eingeräumt und das erste Wasser ins Tauchbecken eingelassen. Nur gut, dass wir so großzügig geplant hatten. Der Raum ist voll ausgenutzt und es hätte kein qm weniger sein dürfen.

Wir sind gespannt auf das erste Saunieren. Es fehlt nur die Zeit, sich die 2 Stunden am Abend zu gönnen.

Das Wetter erinnert zwar mehr an die Regenzeit aber dennoch ist reichlich zutun auf dem Hof. Es wird gegen 20:45 Uhr dunkel und so lange sind wir draußen beschäftigt.

 

Unsere Terrasse hat ringsherum auch eine Treppe bekommen. Vielleicht verirrt sich ja etwas Herbstsonne nach Norwegen und wir können die Terrasse in diesem Jahr noch nutzen. 

 

Es ist alles gut gelungen und sieht wirklich toll aus.

 

Am Wochenende kommen 2 Bauern, die sich für die eigene Schafzucht einige Lämmer von uns aussuchen möchten. Wir sind natürlich daran interessiert unsere Flaschenlämmer zu vermitteln. Zu den Sechsen haben wir ein engeres Verhältnis aufgebaut und wünschen uns natürlich, dass diese weiter durchs Leben gehen können. Vielleicht werden sie auserkoren. 

 

Ja und dann dauert es sicher nicht mehr lange und alle kommen wieder in den Stall. Je nachdem wie das Wetter sich entwickelt und wie viel Futter auf der Weide nachwächst.

 

Unsere vier Schwalbenjungen sind immer noch da.

Jeden Morgen finden wir sie wieder auf den Balken im Pferdestall sitzen. Hoffentlich wissen die Vier, dass man Norwegen als Schwalbe rechtzeitig verlassen sollte und gegen Süden zieht. Hier oben, haben sie keine Chancen über den Winter zu kommen. 

 

Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.

                                                                                                              Robert Browning 

 

 

 

 

 

05.09.2011 Aufräumen ist angesagt


Die letzten 3 Tage haben wir einmal mehr im Wald aufgeräumt. Das Waldgebiet, welches wir im August für unsere Schafe neu eingezäunt haben , ist nun von überflüssigem Strauchwerk und dünnen Bäumchen befreit. Wir hatten einen riesigen Haufen wertloses Holz im kleinen Tal angehäuft. Heute war es windstill und es hatte leicht geregnet. Da konnten wir ein zünftiges Lagerfeuer machen, ohne einen Waldbrand zu riskieren.


Außerdem haben wir zusätzlich die kleineren Tannen aus dem oberen Anteil des Tals neben dem Schafstall geschlagen. Die Tannen liegen nun bereit für die Schafe. Für sie ist es ein regelrechter Leckerbissen. Sie bekommen die kleinen Tannen im Otober, wenn sie wieder in den Schafstall eingezogen sind. Sie lieben es sehr, an den Tannen zu knabbern und es bleibt meist nur das Stämmchen übrig. Es sieht dann aus wie ein überdimensionaler Zahnstocher.

 

Die Bäumchen, die jetzt im Tal liegen reichen sicher bis Ende November. Aufgrund der Feuchtigkeit und Kälte halten sie sich frisch. Danach werden wir langsam anfangen, die Nächsten aus dem verschneiten Wald zu holen. Der Winter kommt bestimmt.

 

 

Gestern hatten wir unendlich viel Regen. Unser Teich neben dem Wohnhaus hatte einen so hohen Wasserstand, wie wir ihn noch nie erlebt hatten. Glücklicherweise haben wir im Juni einen neuen Überlauf angelegt. Eine Art Bypass, der ca. 2m vor unserem Hausweg seitlich abgeht und das überschüssige Wasser, dass nicht mehr durch die drei Rohre unter dem Weg passt, umleitet. Es wird dann mittels dicker Rohre (50 cm Durchmesser) weiter unten, kurz vor dem Eingangsportal zu unserem Hof unter dem Weg auf die andere Seite ins kleine Tal geleitet. Das Bild in der Mitte zeigt, wie es über die Talwiese läuft. Unglaublich, wie viel Wasser da den Bach hinunter kam und gut, dass der Bypass funktionierte.

Das Wasser hat nichts zerstören können! 

 

Unsere letzten Schwalbenjunge sind heute das erste Mal aus dem Nest gekommen. Wir glaubten schon die 5 Jungen schaffen es nicht mehr. Es ist relativ kalt und jeden Tag regnet es.


Aber die Eltern waren fleißige Sammler und haben ihre Sprösslinge gut gefüttert. Nun müssen nur noch ein paar Flugerfahrungen gesammelt werden und dann geht es sicher in spätestens 1 Woche Richtung Süden. Die meisten Schwalben sind schon weg, so dass diese Schwalbenfamilie als Nachhut reisen wird. Hoffentlich schaffen es alle Sieben.

 

Das Rechte erkennen, aber nicht tun: Das ist Mangel an Mut.

                  

                                                                                           Konfuzius 




 

01.09. 2011


Unsere Terrasse

ist fertig

 

 

Heute haben wir das erste Mal auf unserer neuen Terrasse gesessen.


Hurra..., sie ist fertig!


Nun haben wir ca. 60m² Sonnenterrasse rund ums Haus und je nach Windrichtung können wir uns eine geschützte Ecke aussuchen.

In der "ROLAND SCHUHMANN Ecke" können wir es uns so richtig gemütlich machen. Dort ist man beim Sonnen geschützt vor neugierigen Blicken von gelegentlich vorbeifahrendem Hüttenvolk. Man schaut auf die Weidefläche der Flaschenlämmer und die Koppel unserer Pferde.

 

Es ist ein schönes Gefühl, wieder eine große Aufgabe bewältigt zu haben, ohne Handwerker, ganz alleine,... halt nicht ganz.....! Lianes ehemaliger Chef hatte ja geholfen, Geduld, Lust und gute Ideen gehabt. Es hat richtig Spaß gemacht, mit ihm zu handwerkeln. Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung haben wir diese schöne Ecke nach ihm benannt.

 

Bei jeder Arbeit ist es vor allem wichtig, dass man zuerst einmal einfach irgendwie anfängt.

Dann kommt die Sache in Fluss.

                                                                                                                                                                            Carl Hilty