23.12. 2011

Neele wandert aus

 

Am 29./30. 10 2011 waren im Aussie Love Rudel 6 Welpen geboren, von denen ein kleines redtri Mädchen unserer Ylva in Farbe und Zeichnung sehr ähnlich war.

 

 

 

Nach vielem Hin und Her bekamen wir kurzfristig die Zusage der Züchterin dieses kleine Mini Aussie Mädchen nach Norwegen auswanderm zu lassen. Binnen weniger Stunden erhielten wir die Genehmigung für die Einfuhr von Welpen unter 3 Monaten hier von der zuständigen Behörde in Norwegen.

 

Am 23.12.2011 traf NEELE hier auf Espetveit ein. Nach einer 16 stündigen Autofahrt, die sie gut meisterte, wurde sie von Anouk zunächst sehr kritisch aufgenommen. Nach 2 Tagen gegenseitigen Beschnupperns, war das Eis gebrochen. Neele wurde von Anouk angenommen. Sie hat erkannt, dass sie keine Konkurrenz darstellt und nun ist Neele von Anouk regelrecht adoptiert. Anouk geht sehr liebevoll und geduldig mit Neele um. Auf der anderen Seite wird allerdings auch mit erzieherischen Massnahmen nicht gespart.

 

NEELE sieht alles als Spiel. Sie darf mit Anouk fast alles machen. Schwanzfangen, Beinebeissen, Futter und Kauknochen stehlen, Körbchen kuscheln und vieles mehr. Es ist einfach schön mit anzusehen, wie Anouk wieder die Alte wird und NEELE ihr so richtig gut tut.

 

Auch für uns ist die Traurigkeit etwas in den Hintergrund getreten. Wir werden Ylva nie vergessen und kein Hund kann sie ersetzen. Aber NEELE ist für uns ein Neuanfang, ein neues Familienmitglied mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrem eigenen Leben.

 

Sie ist eben unsere NEELE.

 

 

Der Name NEELE bedeutet "die Leuchtende", die "Strahlende", die "Fröhliche", "Gottes Kraft" oder auch "Gottes Licht" .

 

Wir hoffen den passenden Namen für unsere kleine Maus gewählt zu haben.

 

Die Zukunft wird es weisen.

 

  

Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

                                                                                              Maxim Gorki

 

 

 

 

07.12. 2011


Ein kleiner Stern


hat begonnen


zu leuchten

 

 

Trauer und Freude liegen oft dicht bei einander.

 

Heute befinden wir uns mit unseren Gedanken und Gefühlen auf der Sonnenseite des Lebens.

Ein „kleiner Stern“ hat begonnen zu leuchten.

 

Vor 2 Tagen, am 5.Dezember, ist unser erstes Enkelkind geboren. Es ist ein kleines Mädchen und hatte es sehr eilig in unsere Welt zu kommen. Die Kleine (…. oder besser Große mit fast 4000g Geburtsgewicht) war sogar überpünktlich, nämlich einen Tag vor dem errechneten Termin.

 

Die junge Familie ist wohl auf. Vater Marius ist ganz stolz auf seine kleine Maus und Mamma Danielle glücklich, ihr Süße ohne Komplikationen während der Geburt das Leben geschenkt zu haben.

 

Unsere Enkeltochter hat den Namen Marielle Sophie erhalten.

Sie wird in Zukunft Marielle gerufen.

Ihr Name setzt sich aus den beiden Vornamen der jungen Eltern zusammen. Von unserem Sohn Marius hat sie die ersten vier Buchstaben, also MARI... und von ihrer Mutter die letzten vier Bauchstaben, also ….ELLE.

Zusammengesetzt ergibt es MARIELLE.

 

Wir hoffen und wünschen uns nun als Großeltern, daß unsere beiden Großen die Kleine gut durchs Leben führen, sie immer gesund bleibt und irgenwann ihren eigenen Weg findet und verwirklicht.

 

Es ist ein schönes Gefühl Oma und Opa zu sein.Wir sind heute über alle Maßen glücklich und stolz auf unsere Marielle Sophie.

 

 

 

            Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt,

              so ist es schön, bei Nacht den Himmel zu betrachten.


                            Alle Sterne sind voll Blumen. 

                    aus „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupery

 

 


 

04.12. 2011


Nun wird es doch noch Winter 

 

In der letzten Nacht hat es geschneit.


Die Natur hat ihren weissen Wintermantel übergezogen und es ist eine sehr angenehme Ruhe und Stille eingezogen. 

 

Die Schneeschieber sind nun vom Stallboden geholt und die ersten m³ sind bewegt. Es ist noch nicht so viel, dass man den Traktor mit der Schneefräse anschmeissen muss, doch für die kommenden Tage ist weiterer Schneefall gemeldet.

 

Unsere beiden Pferde Szindi und Bandy haben ihr erstes Schneebad genossen. Um die Mittagszeit gabe es sogar etwas Sonne und die beiden fühlsten sich wohl wie beim Apres Ski.

 

Auch „Nucki“ liebt Schnee . Als erstes wurde gleich mal Schneeschieber gespielt. Unsere Anouk steckt ihre kleine Schnute in den Schnee und in einem unglaublichen Tempo schiebt sie sich dann vorwärts. Es ist lustig mit anzusehen wie der „Mini Aussie Schneepflug“ seine Runden zieht.

 

Dennoch war es traurig für uns. Ylva durfte den ersten Schnee nicht mehr erleben. Sie ist jetzt seit 9 Tagen nicht mehr unter uns, … sie ist auf der anderen Seite. Wir vermissen sie sehr. Wir glauben nach wie vor, dass es ein Traum ist, mehr nicht, ... wir aufwachen und sie kommt um die Ecke gesprungen.

Selbst Anouk schaut immer wieder um sich in der Hoffnung, dass ihr Schwesterchen doch gleich kommen muss zum Toben.

 

Gestern haben wir den Glockenbaum an Ylvas Grab aufgestellt. Wir hatten großes Glück, dass der Boden nach wie vor nicht gefroren ist. Nun hängen die ersten Glöckchen an den Ästen und Zweigen und man hört wirklich ihr Klingen, wenn der Wind durch das Tal zieht.

Inzwischen ist ihr Grab mit einer weissen Decke aus Schnee bedeckt und sie kann sich ausruhen.

Wir können es nicht verstehen dass unsere Ylva nur so kurze Zeit bei uns sein durfte. Das Leben ist ungerecht!

 

 

Der Tod ist nichts,

ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.

Ich bin ich, ihr seid ihr.

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.


Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.

Gebraucht nicht eine andere Redensweise,

seid nicht feierlich oder traurig.


Lacht weiterhin über das,

worüber wir gemeinsam gelacht haben.


Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich,

damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war,

ohne irgendeine besondere Betonung,

ohne die Spur eines Schattens.


Das Leben bedeutet das, was es immer war.


Der Faden ist nicht durchgeschnitten.

Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?


Ich bin nicht weit weg,

nur auf der anderen Seite des Weges.

 

 

Henry Scott Holland (1847-1918)