26.06.2010


Hüteseminar

 

 

 

 

Anouk und Ylva sind 2 Miniatur Australien Shepherd. Der Australien Shepherd ist ein Hütehund und wird bei der Rinder-, und Schafhaltung eingesetzt. Da der Mini Aussie aus dem Australien Shepherd heraus gezüchtet wurde, ist er im Charakter und Gebrauch dem Aussie gleich.

 

Da wir ja glückliche Besitzer einer Schafherde sind, kam uns natürlich die bekannte Eignung dieser Hunderasse als  Hütehunde gerade recht.

 

Wir hatten bereits unter der Rubrik – "Espetveit/Unsere Tiere/Mini Aussie" erwähnt, dass unsere Ylva ihrem Verhalten nach von Anfang an mehr einem Jagdhund als einem Hütehund gleicht. Anouk zeigt weder eine Neigung in die eine noch in die andere Richtung . Nichts desto Trotz hatten wir uns entschlossen an einem Hüteseminar teilzunehmen. Die Grundausbildung haben wir mit unseren beiden Stromern selbst durchgeführt, aber die „richtige Sache“ sollte doch von einem Fachmann trainiert werden.

 

Am Morgen des 26.06. ging es schon um 08:00 Uhr los. Es war phantastisches Wetter und nachdem Schafe und Pferde versorgt waren fuhren wir zum Kurs. Alles was man so für einen Ausflug mit Hund braucht, wurde bereitgestellt und … letztendlich doch vergessen. Umkehren war nicht, denn wir waren schon knapp mit der Zeit. Aber wenn es zum Hundetreffen geht, findet sich sicher eine Hundefreund , der einen Napf und Wasser entbehren kann.

 

Nach einer ¾ Stunde Fahrzeit waren wir am Ziel. Es waren schon eine Menge anderer Hunde mit ihren Besitzern vor Ort und für Ylva und Anouk war es mega aufregend. Alle Hunde wurden lauthals mit "Kleffern" begrüßt und beschnuppert. Die beiden konnten sich kaum beruhigen, war es doch das erste große Treffen mit Gleichgesinnten. Allerdingss waren alle Hundekameradenen fast ausschließlich Border Collies, der hier in Norwegen üblich eingesetzte Hütehund. Wir wurden von den Besitzern neugierig zu unseren beiden Mädchen befragt, den einen Miniatur Australien Shepherd kannte keiner. Unsere beiden waren mit Abstand von allen Anwesenden die schönsten Tiere und vielleicht auch am frechsten.

Besondere Bewunderung fand unsere Ylva aufgrund ihrer Farbe und wunderschönen Zeichnung. Anouk gleicht mit ihrer blacktri Farbe mehr einem Border Collie, wobei sie viel eleganter und schöner gezeichnet ist. Meist ist der Border Collie auch nur zweifarbig und ungleichmäßig gezeichnet. Anouk jedoch sieht aus als ob ein Maler Hand angelegt hat.

 

Nach einer Stunde Theorie für Frauchen und Herrchen gingen wir dann zur Praxis über.

Es gab einen Ring für Anfänger und eine offenen Weide für alle die schon mehr vom Hüten verstanden.

Wir gliederten uns in die „Anfängergruppe“ und waren gespannt wie ein Flitzebogen auf das was da kommt. Im abgegrenzten Ring befanden sich 4 erwachsene Schafe, weiße, wie unsere Lisa. Der Hundeausbilder war mit einem Hütestock innen bei den Schafen.

Der erste Hund startete zunächst außen am Ring und umkreiste diesen und trieb damit die Schafe innerhalb des Ringes vor sich her. Je nach dem wo die Schafe gerade standen half der Trainer mit und korrigierte die Schafe in eine bestimmte Richtung. Dabei schlug er mit dem Hütestock nicht unbedingt zaghaft an die Stirn des jeweils führenden Schafes. Es zeigte sich ganz schnell, dass ein Schaf sicher Miss Marpel, wer sonst, die Führung des kleinen Flockes übernahm und die bekam ein paar Stockhiebe mehr,.... was uns überhaupt nicht gefiel. Anschließend wurde der Hund in den Ring geholt und das Ganze wurde nun innerhalb des Ringes trainiert. Immer wenn der Border Collie zu nahe an die Schafe kam oder vielleicht sogar danach schnappte, wurde auch dieser mit dem Stock zurecht gewiesen, … das war allerdings nichts für unsere zarten Naturen.

So kam nach und nach ein jeder der anwesenden Hunde außen an den Ring beziehungsweise nach innen zu den Schafen. Jeder Hund machte es mehr oder weniger gut. Man sah ganz deutlich wer schon mit Schafen gearbeitet hatte oder welcher Hund noch in den Kinderschuhen steckte. Es gab auch Angsthasen, die mit dem Ring und den Schafen nichts zu tun haben wollten und lieber zu ihren Trainingsgenossen liefen, um mit diesen zu spielen oder im nahe gelegenen Busch nach Mäusen oder ähnlichem Getier Ausschau zu halten.

 

Miss Marpel wurde zwischenzeitlich aus dem Ring entfernt, da diese aufmüpfig war und mit gesenktem Kopf gegen den im Ring befindlichen Border ging. Sie wollte bestimmen und Chef im Ring sein.

 

Nachdem fast alle durch waren, entschlossen wir uns Ylva ins Rennen zuschicken. Sie war ja schon zu Hause sehr offen gegenüber unseren Schafen und Lämmern.

Also los, Liane und Ylva zum Hüten. Liane und Ylva standen  vor dem Ring aber Ylva machte keine Anstalten sich zu bewegen. Sie saß bei Fuß und versuchte ihre Schwester zu orten. So entschied der Trainer, Ylva direkt in den Ring zu nehmen. Auf Rufen lief sie auch sofort zu ihm hin und begrüßte ihn freudig,... und zwar mit einem richtigen feuchten Schmatzer ins Gesicht. Die Schafe, noch 3 an der Zahl, standen ca. 2 m daneben. Als Ylva diese erblickte begann sie eifrig die Hinterläufe des etwas abseits stehenden Schafes zu lecken, kein Interesse, die Drei vor sich her zu scheuchen. Sie hat die Schafe liebkost nach dem Motto,.... „wir sind alle eine Familie und hier drinnen ist genügend Platz für alle, kein Grund zum Hetzen“. Na, ja dieses Verhalten passt nicht zu einem Hütehund.


So wird es wohl dabei bleiben, dass Ylva mehr Freundin und Pflegerin der Lämmer ist. Die Kleinen in der Box besuchen, Schnute und Popo sauber halten und im Lammkindergarten spielen, das entspricht wohl mehr dem Charakter unseres Mini Aussies.


Anouk haben wir den Kontakt mit dem Ring und der kleinen Schafherde erspart. Sie ist viel zu sensibel, als dass sie sich von einem Fremden sagen lässt, was zu tun ist. Außerdem hatte sie die ersten Kampferfahrungen mit Emil im Lammkindergarten und dabei war ihr gar nicht wohl zumute.


Dennoch hatten wir Vier viel Spaß und waren sehr erstaunt, was so ein ausgebildeter Hütehund alles bewerkstelligen kann. Die Gruppe, welche auf der Weide mit einer kleinen frei stehenden Schafgruppe trainierten, zeigte ihr Können. Alle Achtung, beeindruckend!


Alle Hundefreunde saßen nach dem ersten Training zum Grillen und Essen zusammen.

 

Es war ein schöner Tag. Und wir sind wieder um eine Erfahrung reicher, … und zwar alle vier.

Unsere zwei Mädchen wissen nun dass es neben Espetveit und Eimsheim weitere Orte gibt, wo sich Lebewesen der verschiedensten Arten herumtreiben. Und es gibt außer Sharah noch andere Hunde, … und mit denen kann man sich prima unterhalten und jeder riecht anders.

 

Wir haben uns entschlossen, den Charakter unserer Mini Aussies zu respektieren und sie nicht zu Hütehunden „zu machen“. Bei unserer kleinen Schafherde sind wir auf Hütehunde nicht angewiesen. Es sollte mehr eine Ausbildung bei vorhandenem Instinkt sein und dieser ist weder bei Ylva noch bei Anouk gegeben.


Ylva hat ja schon im Alter von wenigen Monaten gezeigt, dass sie lieber ein Jagdhund , eben ein „Ur-Aussie“ sein will.

Und Anouk hat ohnehin keine Lust auf Ausbildung, was sie uns bereits bei der Grundausbildung unmissverständlich zeigte. Sie macht lieber ihr eigenes Ding und ist ganz lieb dabei, so dass man ihr niemals böse sein kann.

 

Außerdem paßt es uns nicht, dass Schafe und Hunde bei der Ausbildung oft geschlagen werden und die Hunde, falls sie nicht parieren nach alter Tradition "ausgehängt" werden. So etwas wollen wir nicht und verurteilen dieses!

Wir haben uns entschlossen die Finger von dieser Art von Ausbildung zu lassen. Unsere Hunde sollen es gut haben und werden völlig gewaltfrei erzogen. 

 

Die Welt gehört dem, der sie genießt.

                                                                                                              Giacomo Leopardi 

 

 

23.06.2010 Mittsommernacht


Unser Urlaub geht langsam zu Ende.

Wir haben aber in diesem Jahr daran gedacht, das Mittsommerfest auch auf Espetveit zufeiern.

Als Mittsommernachtsfeste werden die Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende bezeichnet. In den skandinavischen Ländern, in Finnland sowie im Baltikum, wo die Nächte zu dieser Jahreszeit kaum dunkel werden (bekannt als "Weisse Nächte"), sind die Bräuche besonders lebendig.

Nach Information bei Wikipedia fand die Sommersonnenwende nach dem Julianischen Kalender am 24. Juni statt. Da die katholische Kirche auf dieses Datum das Hochfest von Johannes dem Täufer legte, wurden viele der alten heidnischen Bräuche christlich umgedeutet und der 24. Juni als Festtag auch nach der Kalenderreform meist beibehalten, obwohl die astronomische Sommersonnenwende in Mitteleuropa heute meist am 21. Juni (selten auch am 20. Juni) stattfindet.

Auch in Norwegen feiert man Mittsommer. Die Sommersonnenwende wird im nordischen Land als Jonsok bezeichnet. Die Johanniswache ist in einzelnen Regionen auch als Sankthans bekannt.

Am Vorabend des Johannestages am 23. Juni wird das Sankt-Hans-Fest oder auch den Sankt-Hans-Abend., mit Tanz, Musik, Spielen, Bootsfahrten und Johannisfeuern in den Abendstunden gefeiert.

Neben den großen Johannifeuern werden in vielen Orten darüber hinaus Fackel- oder Laternenumzüge durchgeführt.

Der wichtigste Brauch sind die Mini-Hochzeiten, die alljährlich zur Sommersonnenwende gefeiert werden. Kinder spielen zu diesem Anlass eine für Norwegen typische Hochzeit nach. Neben Braut und Bräutigam gibt es auf den Minihochzeiten lustige Hochzeitsparty. Die Minihochzeiten gehen mit einem schmackhaften Picknick einher. Durch diese soll nach norwegischer Tradition neues Leben symbolisiert werden und der Weiterbeginn des natürlichen Lebenszyklus.

Entlang der Küste des Landes strömen die Menschen in Booten auf die Fjorde hinaus, um auf einer der vielen Inselchen Lagerfeuer zu entzünden und gemütlich beisammenzusitzen, zu essen und zu trinken.

Aber mit dem traditionellem Feiern war das so eine Sache. Wir haben in den letzten 3 Wochen keinen richtigen Regen gehabt. Ab und zu Mal ein wenig Nieselregen, 2-3mm, aber nichts was man als echte ergiebige Nässe bezeichnen kann. So wurde über unsere Region Waldbrandgefahr deklariert und Dittert`s Mittsommernachtsfeuer viel in die Trockenheit. Na, ja vielleicht im nächsten Jahr.

Wir waren weit über Mitternacht auf, aber es wurde nie so richtig dunkel. Es war so als ob jemand vergessen hat den Dimmer für die Sonne ganz abzuschalten. Leider sieht man auf den Bildern, die wir ab 20:00 Uhr stündlich gemacht haben, nicht so viel.

Tja auch die neue Kamera kann nicht alles einfangen oder festhalten was wir erleben.

 

Der DDR-Trabbi war eine real existierende Autosuggestion.

                                                                                                                            Peter Silie 

 

 

 

21.06.2010 Hans und Hänschen ziehen um

 

Vor 3 Tagen haben wir begonnen einen Zaun im unteren Tal angrenzend an unseren Hof zu bauen. Bereits im April mussten alle kleinen Bäume und Sträucher weichen um eine Einblick in diese kleine Tal zu Beginn unseres Grundstücks zugeben. Es fließt ein kleiner Bach hindurch und jetzt wo es aufgeräumt ist, sieht es aus wie ein kleiner Zauberwald. Hier sollen Hans und Hänschen unsere 2 Schafböcke eine neue Sommerresidenz bekommen. Die Zaunpfähle wurden geschlagen und im unteren Anteil typischer Wildzaun gespannt. Oben setzten wir eine Art Rancher-Zaun , damit es auch ansehnlich zum Hof hin wird. Tja es hat doch länger gedauert als erwartet und so konnten die zwei Böcke mit 2 Tagen Verspätung einziehen. Doch nun sind wir zufrieden und Hans und Hänschen erkunden neugierig ihr neues Terrain.

 

Und damit es uns nicht langweilig wird, ist ein neues Bauprojekt schon in Angriff genommen. Wir werden einen kleinen Badesteg an unserem kleinen Teich vor dem Haus setzen. Wieder eine Menge Arbeit, aber es macht Spaß, … auch im Urlaub.

 

Ein gescheiter Arzt ist nicht so gut wie ein Arzt, der Glück hat.

                                                                                                                               aus China


 

 

16.06.2010

 

 

Wir gehen auf Elchsafari

 

 

 

Wir machen jedes Jahr im Juni an einigen Abenden eine Elchsafari, besonders dann, wenn sich Besuch eingestellt hat.

  

Wir selbst sehen ziemlich oft Elche. Durch unsere Bereitschaftsdienste sind wir zu den unmöglichsten Zeiten unterwegs, was nicht nur Nachteile hat.

 

Jetzt waren aber unsere Kinder zu Besuch und wir haben unser Glück versucht. Es war ein schöner sonniger Tag in der dritten Juniwoche. Die Natur war in diesem Jahr spät dran, was bedeutet, dass die Elche weiter oben in den Bergen noch nichts zu fressen finden. Wir sollten also Glück haben auf unserer Safari rund um die heimischen Weideflächen. Und so war es dann auch! 

 

Wir waren kaum 500m vom Hof entfernt als ein Pärchen Elchkälber über den Weg schlappte. Die haben es ja nie eilig. Man glaubt manchmal die Elche haben die Zeitlupe erfunden. Ein toller Anfang – unsere Kinder total begeistert.

Es kam aber noch viel Besser. Einen Kilometer weiter -  ein großer Bulle. Wir konnten die Autos verlassen und ihn aus dem Hinterhalt beobachten. Eine tolle Situation aber schwieriges Licht für Fotos.

Eine Belehrung erhielten wir auch. Einer der Bauern der Umgebung, sicher auch ein großer Jäger, erklärte uns die Regeln:  nicht aussteigen, nicht den Motor ausmachen und..und ..und….. und der Kerl war volltrunken, machte mit seinem Auto die Gegend unsicher. Wir haben nur geschmunzelt.

 

Dann ging es weiter. Kein Elch, nein viel kleiner, ein Biber! Wir hatten alle noch nie einen Biber in der freien Natur gesehen. Es war wirklich aufregend. Er holte sich Gras von einer frisch abgemähten Wiese. Der Bursche war gar nicht so scheu. Man konnte relativ dicht an ihn heran und ein paar  Fotos machen.

 

Dann ging es wieder zurück und es gab nochmals eine große Überraschung. Zwei wirklich schöne Elche! Wir konnten sie aus 50m Entfernung beim Fressen beobachten. Sie knien sich hin beim Fressen, was wir alle nicht wussten. Das Hinterteil ragt in die Höhe und dann liegen sie auf den Knien und grasen gemütlich. Ein irrer Anblick, wir trauten unseren Augen nicht.

 

Es sind großartige Tiere – sehr schön, irgendwie urzeitliche Wesen, die einem Respekt einflößen. Wir waren alle total begeistert. Unsere Safari war ein voller Erfolg: 6 Elche und ein Biber.

 

Nur wo Kultur ist, lässt sich Schwachsinn ertragen.

                                                                                                     

August Everding 

 

 

 

13.06.2010 Ferien

 

Endlich ist es so weit, wir haben Urlaub.

Eine Woche ist vorüber und wir haben die wichtigsten Arbeiten auf dem Hof erledigt. Der Schafstall ist geleert und alle Boxen sind mit dem „Kärcher“ gereinigt. Die Trennwände sind wieder eingesetzt und der Stall ist für den Herbst vorbereitet. Wir haben 2 Tage damit verbracht und nun blitzt wieder alles ,.... typisch deutsch meint unser Freund Paul.

Unseren Schafen geht es auf der Weide gut. Gestern erhielten sie die notwendige, hier übliche kombinierte Schluckimpfung. Alle wurden in den Aussenverschlag versammelt und so konnten wir auch sehen wie gut beieinander alle sind. Unsere ehemals kleinen Lämmchen sind stattliche dicke Lämmer geworden und alle sehen kräftig und gesund aus. Leider ist uns vor 1 Woche Fritz, ein kleiner Bock, verstorben. Er lag eines Morgens tot auf der Weide ohne, dass man eine Ursache erkennen konnte. Tja, wir waren natürlich traurig darüber, aber diese Dinge ereignen sich einfach und man hat keine Chance Einfluss darauf zu nehmen.

 

Unseren 3 Lämmern im Kindergarten gedeihen prächtig. Quetschi ist ein dickes Mädchen geworden und hat ständig Auseinandersetzungen mit Dreizehn, der sich inzwischen bewusst wird, dass er ein männliches Schaf ist. Aber Quetschi zeigt deutlich genug, dass sie an seine Annäherungsversuchen kein Interesse hat und es werden kräftige Schupser verteilt. Emil hält sich aus allem raus. Er ist nach wie vor der Kleinste im Kindergarten und lässt es sich einfach gut gehen.

 

Unseren Pferdestall haben wir auch gereinigt. Der alte Einstreu ist vollständig entfernt und frische Späne sind wieder eingebracht. Szindi und Bandy haben inzwischen auch Auslauf auf die große Koppel bekommen. Es ist noch relativ kühl (14°C) bei uns und der Wind bläst ziemlich stark (9m/s). Die „Knotte“ (eine Art skandinavische Mücke) liebe dieses Wetter nicht und so haben unsere beiden Pferde es richtig gut da draussen auf der Koppel und genießen dieses auch. Szindi hat leider einen Erguß im Fußgelenk des linken Hinterbeines, so dass nicht ans Ausreiten zu denken ist. Geduld , sehen was wird. Sie lahmt zwar nicht, aber belasten wollen wir sie damit auch nicht.

 

Unsere Mini Aussies Ylva und Anouk genießen das Zusammensein. Morgens wird nach dem 5:00 Uhr „Gassigang“ noch ein wenig ausgeschlafen. Um 7:30 Uhr heißt es dann aber aufstehen. Na, ja alles wird zusammen erledigt und selbst jetzt beim Schreiben liegen sie an den Füßen und betteln um Streicheleinheiten.

 

Gestern sind Daniel und Johanna aus Deutschland gekommen. Sie wollen dem Alltagsstress entfliehen und haben sich kurzerhand entschlossen, sich in Norwegen „zu entschleunigen“.

Wir sind heute zusammen 2 Stunden durch den Wald gelaufen und haben uns unsere Gegend von den Gipfeln runter angeschaut. Es war phantastisch, ... die Sonne hat geschienen, es war windig, keine Fliegen und Mücken und eine Ruhe,... gut tuend und sagenhaft schön.

 

Es gibt keinen, der nichts erlebt, aber viele ,

die nichts davon merken.

                                                                                                                                 Curt Goetz