Dietmar


 

Dietmar aus der Pfalz hatte sich entschlossen zum Jahresende und nochmals ein paar Tage in den Norden zu reisen und uns auf Espetveit zu besuchen.

Es waren für ihn eindrucksvolle und arbeitsreiche Tage. Falls es mit dem Beamtendasein nicht mehr so hoch her ist, kann er sicher umsatteln als Urlaubs – und Krankheitsvertretung auf Bauernhöfen.

 

In 10 Tagen hat Dietmar alles das gelernt und ausgeführt, was auf einem Bauernhof wichtig ist.

 

Schafe und Pferde füttern, Sreicheleinheiten an alle Tiere gerecht verteilen, Stallungen sauberhalten, „Tyggekvister“ für Schafe einholen, Holz hacken, warme Stube zaubern, Wald aufräumen, Lagerfeuer trotz nassen Holzes entfachen und am Leben erhalten, Traktor fahren, Schneeräumen, Hundebabysitten, Berg hochlaufen obwohl alle Knochen wehtun und kein Muskel mehr ohne Schmerz ist, gutes Essen genießen und selbstgemachten Rotwein verkosten, …. und am Abend Beine hoch legen und stolz und zufrieden sein mit dem was man doch am Tage alles geschafft hat. Herausforderungen annehmen und Mut genug haben auch unbekannte Dinge anzupacken, ...das war und ist auch in Zukunft hoffentlich unser Dietmar.

 

Danke für die Hilfe und weiterhin genug Selbstvertrauen in „unbekannten Gewässer“.



 

Globetrotter

aus

Rheinhessen


 

Mit dem Caravan um die Welt oder besser durch Europa ist Dirk`s und Siegli`s Leidenschaft.

 


Die beiden Rheinhessen sind seit vielen Jahren für mehrere Monate mit ihrem Gespann auf Tour.

Im September hatte es sie weiter in den Norden verschlagen und sie verweilten auch ein paar Tage bei uns auf dem Hof.

Das Wetter war sehr gemischt und entsprechend wurden die Pläne verwirklicht. Der Wohnwagen wurde auf dem Hof abgestellt und ab ging es mit ihrem Auto auf Tagestour. Am Abend saßen wir gemütlich beieinander .

 

Da wir wie immer viel Arbeit hatten, war die Hilfe der Beiden uns sehr willkommen.

Siegli legte die „Schäferprüfung“ ab:

Theorie:Wie kann ich eine Herde von 68 Schafen überzeugen, auf die andere Weide zu wechseln ohne , dass Zweifel in den Schafköpfen auftritt, ob der Weg wirklich zu einer Weide mit besserem Futter führt?

Praxis: Locken, treiben, umkreisen, fangen, festhalten, schieben, ziehen und versuchen dabei fest auf beiden Beinen zu bleiben.

Auch ein „Hexenfeuer“ gab es wieder. Wir haben ca. 4 Stunden gebrannt und den Wald aufgeräumt. Eigentlich war ein Grog geplant, aber es war leider nicht kalt genug , so dass wir keine Lust darauf hatten.

In der Zeit wo die Zwei bei uns waren, begannen wir auch mit dem Bauprojekt Traktorgarage. Bei den Abrissarbeiten war Dirk zur Stelle und packte mit an.

 

Inzwischen sind Dirk und Siegli weiter nördlich gezogen und erkunden die Umgebung in Rogaland. Geplant waren Preikestolen, Kjerag und Maanefossen.

 

Mal sehen was sie geschafft haben.

 


 

 

 

Die


Schwaben


sind auf


Espetveit

 

 


 

So weit weg ist Espetveit gar nicht. Sogar „die Schwaben“ haben sich nicht gescheut, den langen Weg anzutreten, um uns zu besuchen.

Gisela und Roland Schuhmann aus Mähringen/Ulm waren im August auf Norwegentour und kamen auf einen Abstecher vorbei.

Lianes ehemaliger Chef (jetzt im wohlverdienten Ruhestand) aus der Frauenklinik in Worms und seine Frau wollten doch mal schauen, was aus den „ verrückten“ Dittert`s so geworden ist und in welcher Welt sie heute leben.

 

Es war eine riesige Freude für beide Seiten, sich nach 11 Jahren wieder zu sehen.

Aber die Schuhmänner und auch die Dittert`s sind unkomplizierte Menschen und so verstanden wir uns sofort prima.

Wir zeigten ihnen unsere neue Welt mit Freude. Täglich ging es mit Anouk und Ylva hoch zur Hütte. An einem Tag fand sich auch Zeit und bei einigermaßen trockenem Wetter machten wir alle einen Spaziergang zu unserem Badesee.

 

Wie üblich gab es viel Arbeit auf Espetveit. Gisela und Roland waren immer mit von der Partie.

 

Sicher hätte Gisela sich nie träumen lassen, dass sie eine Herde Schafe von einer Weidefläche auf die andere treiben würde. Es war wohl ihre erste Erfahrung mit einer Schafherde und das Tollste war, dass die Tiere auf Anhieb parierten und ihrer „Schäferin“ vertrauten. Und jeder Schäfer hat seine Mußestunde, die Gisela mit dem Lesen von „Was wir nicht haben , brauchen sie nicht“, verbracht hat.

 

Roland konnte bei uns seinem handwerklichem Geschick freien Lauf lassen. Die Tore, die wir hinter dem Schafstall benötigen, hat er stabilisiert und zusätzlich Leisten eingezogen. Zusammen mit Ralf wurde ein Teil der Sonnenterrasse aufgebaut. Diesen Terrassenbereich haben wir nach ihm benannt, unsere „ROLAND SCHUHMANN Ecke“.

 

All abendlich nach reichhaltigem Essen hatten wir bei einem (…, oder mehreren) Glas Wein hatten wir unerschöpflich Gesprächsstoff aus alten und neuen Zeiten.

Nach wenigen sehr schönen Tagen ging es für die lieben Besucher wieder Richtung Deutschland.

Die beiden sind sehr liebenswerte, unkomplizierte und freundliche Menschen. Sie paßten perfekt in unsere ländliche Welt und wir waren glücklich, dass wir ihnen unser Espetveit zeigen konnten.

Vielleicht finden die Zwei in der Zukunft nochmals ein paar Tage, um in den Norden zu ziehen. Wir würden uns sehr freuen, sie hier wieder zu sehen.

 

Mehr zu den Schuhmännern findet ihr unter:

 29.08. 2011 Der Sommer ist vorüber

 


 

 

Kirsten


Juliane


Dietmar


Markus

 

 

Kirsten und Dietmar kennen wir seit 30 Jahren.

In diesem Sommer sind sie nun endlich unserer Einladung gefolgt und haben uns mit Juliane und Markus in Norwegen auf Espetveit besucht.

 

Kirsten und Dietmar sind echte Norwegenfans und für Dietmar gibt es kein schöneres Land um Urlaub zu machen.

 

Unsere beiden Mini Aussies eroberten das Herz der Besucher auf einen Schlag. Anouk und Ylva fanden den ganzen Tag jemanden zum Kuscheln und Bauchstreicheln.

 

Die vier erkundeten Espetveit und Umgebung, waren aber auch weit entfernt unterwegs. Touren nach Mandal zum laengsten Sandstrand Norwegens, zum Preikestolen mit Camping in Lysbotn und nach Lofthus standen auf dem Plan.

 

Die Umgebung von Lofthus ist bekannt für ihre prächtige Natur, idyllisch gelegen zwischen Fjorde, schneebedeckten Bergen und Wasserfällen.

Viele Künstler haben sich hier inspirieren lassen. Edward Grieg wohnte hier in verschiedenen Perioden seines Schaffens und schrieb manche seiner bekanntsten Werke hier, u.a. den "Frühling"  und Teile der Musik zu Peer Gynt.

Ein muss war auch der Folgefonna. Dieser  Gletscher liegt in der norwegischen Region Hardanger. Er ist mit 214 qkm der drittgrösste Gletscher Festland-Norwegens.

 

Wie es allen Besuchern auf Espetveit wiederfährt, hatten die 4 Pfälzer reichlich Möglichkeiten auf dem Hof mit anzupacken. 

Dietmar half beim Zaunstellen und spaltete reichlich Holz das uns im Winter eine warme Stube bescheren wird.

Juliane, Markus und Kirsten halfen mit im Wald aufzuräumen. Getrocknete Äste und kleiner Bäume, die wir bereits im Herbst gefällt hatten, mussten zum Brennplatz geschleppt werden. Keine leichte Arbeit durch Gestrüpp und auch noch Berg hoch. Markus arbeitete nach alter Manier und zerlegte mit einer Handsäge die Bäume so, dass sie von uns Frauen bewegt werden konnten.

 

Beim Weidewechsel der Schafherde konnten die vier Pfälzer erste Erfahrungen mit dem Treiben einer Schafherde sammeln. Hier waren Mut und gleichzeitig Fingerspitzengefühl angezeigt. Schafe sind keineswegs dumm und so erkannten diese sehr schnell eine Lücke in der Hirtemannschaft und liefen so in entgegensetzte Richtung als eigentlich vorbestimmt war. Wir brauchten eine geraume Zeit um die gesamte Herde endlich auf dem neu eingezäunten Gebiet zu haben.

 

Doch neben der Arbeit haben wir es uns kulinarisch gut gehen lassen. Frischer Lachs und „friske reker“ entschädigten für die Arbeit auf dem Hof. Kirsten überraschte uns fast jeden Tag mit einer anderen Salatkreation. Es schmeckte allen fantastisch und selbst Juliane war von den Inspirationen ihrer Mutter überrascht. Tja, in der Fremde schmeckt es oft viel besser.

 

Nun gut, die 13 Tage vergingen wie im Flug. Am Freitag 05.08. ging es wieder zurück nach Deutschland.

 

Mehr zu den vier Pfälzern findet ihr unter:

04.08. 2011 Fast alles läuft nach Plan

 

Wir hoffen sehr, dass es allen trotz der Arbeit gefallen hat.

Dietmar hat sich spontan bereit erklärt als Hobbybauer und Urlaubsvertretung auf unserem Bauernhof in Zukunft mitzuwirken.


 

 

Thomas und Ulli

 

An den ersten

2 Tagen im Juni

besuchten uns

Thomas und Ulli.

 


 

 

Die Zwei waren auf einer Herrentour durch Norwegen unterwegs und kehrten bei uns kurz vor der Rückreise nach Deutschland ein.

Unserer berühmte Mitbringselliste hatte Thomas noch kurzfristig über Mail in Deutschland erhalten. Er konnte, wie er es schilderte, auf den letzten Drücker alles eingekauft und das Auto war voll bis unters Dach.

Wie es nun mal üblich ist auf Espetveit, hatten wir auch Beschäftigung für die beiden Jungs. Gemeinsam wurde ein neuer Zaun am Weg aufgestellt und mal locker 50 Pfähle geschlagen. Es war zwar „Herrentag“, aber der Feiertag hält uns nicht ab vom Arbeiten, wie übrigens auch nicht Sonntage oder sonstige Ausreden.

Ein (,.. oder zwei,... oder doch mehr?) Gläschen mitgebrachtem deutschen Bier und Grillen am Abend auf dem Badesteg an unserem Teich ließen den „Herrentag“ dennoch als etwas Besonderes erscheinen.

 

Leider sind die Zwei bereits am Tag danach wieder abgereist. Wir hätten sicher noch einiges an „Fitnessprogramm“ parat gehabt. Aber gut wir waren sehr froh dass die beiden „Herren“ uns so prima geholfen haben.

 

Viele, vielen Dank,... mange takk, … tusen takk, … takk skal dere ha!

 


Hans-Joachim

und Käte

 

Die ersten Besucher in diesem Jahr waren Käthe und Jochen. Sie kamen Ende April, in der Osterwoche, für ein paar Tage.

Sie sind bereits das dritte Mal auf Espetveit und kennen das Alltagsleben hier bei uns inzwischen ganz gut. Wir hatten wie immer viel zu tun und Jochen hat kräftig geholfen, die Arbeit zu bewältigen. Er hat fleißig Nistkästen für unsere Meisen und Bachstelzen gebaut. Auch beim Aufräumen im Wald war er als Feuerhüter tätig.

Das Wetter meinte es gut mit den Beiden. Wir hatten heiklen Sonnenschein und die Temperaturen lagen um die 20 Grad.

 

Nach einer Woche ging es wieder zurück nach Deutschland.

Danke an Jochen für seine Hilfe.